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Siemens Energy: 635.459 Aktien in einer Woche

Siemens Energy treibt den Aktienrückkauf voran und stützt den Kurs. Operativ glänzt der Konzern mit Rekordaufträgen, während die Windkrafttochter Gamesa im Fokus bleibt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rückkauf von 635.000 Aktien
  • Kursplus von 45 Prozent seit Januar
  • Rekordauftragsbestand von 146 Milliarden Euro
  • Halbjahreszahlen am 12. Mai erwartet

Siemens Energy saugt den Markt leer. Allein in der vergangenen Woche kaufte der Konzern hunderttausende eigene Aktien zurück. Das stützt den Kurs auf hohem Niveau.

Laut der jüngsten Pflichtmitteilung vom Montag erwarb das Unternehmen zuletzt rund 635.000 eigene Anteile. Das Vorgehen ist Teil eines weitreichenden Plans. Bis 2028 will das Management eigene Papiere für bis zu sechs Milliarden Euro einziehen.

Die stetigen Käufe treffen auf eine ohnehin starke Aktie. Am Montag schloss das Papier bei 177,78 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus damit auf knapp 45 Prozent. Der Energietechnikkonzern ist mittlerweile das drittwertvollste Unternehmen im DAX. Nur SAP und Siemens wiegen im Leitindex noch schwerer.

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Volle Auftragsbücher treiben das Geschäft

Operativ liefert der Konzern die passenden Argumente für die Kursrally. Der Auftragsbestand erreichte zuletzt den Rekordwert von 146 Milliarden Euro. Besonders die Sparte Grid Technologies brummt. Der weltweite Netzausbau und der gigantische Stromhunger neuer KI-Rechenzentren füllen die Bücher.

Am 12. Mai 2026 folgt der nächste Prüfstein. Dann präsentiert Siemens Energy den detaillierten Halbjahresbericht. Das Management hat die Jahresprognose für das Umsatzwachstum bereits auf 14 bis 16 Prozent angehoben. Kein Wunder.

Im Fokus der Investoren steht nun das Sorgenkind der Vergangenheit. Marktbeobachter erhoffen sich detaillierte Einblicke in die Margenentwicklung der Windkraftsparte Gamesa. Diese soll bis zur zweiten Jahreshälfte 2026 endlich die Gewinnschwelle erreichen. Gelingt das, fällt der letzte große Bremsklotz für das Unternehmen weg.

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Diskussion zu Siemens Energy

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.