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Siemens Aktie: Verkaufsdruck nimmt zu

Die Siemens-Aktie verzeichnet deutliche Verluste und entfernt sich vom Jahreshoch. Auch laufende Aktienrückkäufe können den aktuellen Abwärtsdruck nicht stoppen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kurs fällt auf unter 251 Euro
  • Bruch des vorherigen Aufwärtstrends
  • Aktienrückkäufe zeigen keine kurzfristige Wirkung
  • Quartalszahlen im Februar als nächster Wendepunkt

Der Technologiekonzern Siemens gehört am Montag zu den schwächsten Werten im DAX. Die Aktie rutschte zeitweise unter die 251-Euro-Marke und entfernt sich damit spürbar von ihrem erst vor wenigen Tagen markierten Jahreshoch. Was belastet den Titel?

Die wichtigsten Fakten im Überblick:
* Kurs aktuell bei 254,05 Euro, Minus von 2,4 Prozent
* Tagestief bei 251,00 Euro nach schwachem Start bei 252,50 Euro
* Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 263,15 Euro (13. Januar) wächst
* Aktienrückkaufprogramm läuft planmäßig weiter

Charttechnisches Momentum kippt

Die Schwäche kommt zur Unzeit. Erst am 13. Januar hatte die Siemens Aktie mit 263,15 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch markiert. Seitdem hat sich das Bild gedreht. Der aktuelle Kursrückgang signalisiert einen Bruch des zuvor intakten Aufwärtstrends. Das negative Momentum zeigt sich auch im Handelsvolumen – die Verkaufsbereitschaft überwiegt deutlich.

Technisch gesehen könnte die Marke von 250 Euro nun als erste Unterstützung dienen. Ein Unterschreiten würde weiteren Abwärtsdruck bedeuten.

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Aktienrückkäufe verpuffen wirkungslos

Parallel zur Kursschwäche setzt Siemens sein Rückkaufprogramm fort. Zwischen dem 12. und 18. Januar erwarb der Konzern weitere 179.369 eigene Aktien über XETRA. Seit Programmstart im Februar 2024 summiert sich das Volumen damit auf über 20,5 Millionen Papiere.

Solche Rückkäufe können das frei handelbare Angebot verknappen und langfristig stützend wirken. Kurzfristig zeigt sich jedoch: Gegen den aktuellen Verkaufsdruck hilft auch diese Maßnahme nicht.

Quartalszahlen als nächster Katalysator

Am 12. Februar wird Siemens die Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorlegen. Diese Zahlen dürften entscheidend sein für die weitere Kursentwicklung. Kann der Konzern operativ überzeugen, könnte die aktuelle Schwäche als Rücksetzer im intakten Aufwärtstrend interpretiert werden. Enttäuschende Kennziffern würden hingegen weiteren Abgabedruck auslösen.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.