Siemens hat am Freitag in einem schwachen Umfeld für Technologiewerte 3,5% verloren. Medienberichten zufolge belasteten ein schwacher Intel-Ausblick und erneute Zweifel an der Nachhaltigkeit des KI-Investitionsbooms den Sektor. Einen unternehmensspezifischen Auslöser für den Siemens-Rückgang nannten die Berichte nicht.
Aktienrückkauf und Zugauftrag
Siemens veröffentlichte am 26. Oktober eine Zwischenmeldung zum laufenden Aktienrückkauf. In der berichteten Woche erwarb das Unternehmen 359.920 eigene Aktien. Seit Programmstart summierten sich die Käufe damit auf insgesamt 5.218.107 Aktien.
Aus dem Bahngeschäft kam am 27. Oktober eine Auftragsmeldung: Renfe vergab an Siemens Mobility den Auftrag über 30 Velaro-Novo-Hochgeschwindigkeitszüge. Der Betreiber kann die Bestellung um weitere zehn Züge erweitern; diese Erweiterung ist eine Option.
Ein weiteres Bahnprojekt betrifft das Netz Nördliches Westfalen. Siemens Mobility, Nahverkehr Westfalen-Lippe und Rock Rail stellten am 26. Oktober das Design der dafür vorgesehenen Batteriezüge vor. Die 61 Mireo-Plus-B-Züge sollen ab Dezember 2029 schrittweise Dieselzüge ersetzen.
Neue Produkte für Stromversorgung und Antriebe
Am Donnerstag stellte Siemens eine vorgefertigte Microgrid-Schaltanlage für den US-Markt vor. Sie bündelt Stromverteilung, Schutztechnik und Automatisierung mit der Microgrid-Steuerung in einer Lösung. Die Produktmeldung betrifft damit ausdrücklich den amerikanischen Markt.
Bereits am Mittwoch präsentierte Siemens die nächste Generation seiner Sinamics-G-Umrichter. Die Reihe soll eine einheitliche Plattform für kontinuierliche Bewegungsanwendungen bieten. Zum angekündigten Konzept gehören von Beginn an integrierte Cybersicherheit und Sicherheitsfunktionen bis SIL3.
Der nächste bestätigte Finanztermin ist der 12. November. Siemens will dann die Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das vorläufige Ergebnis des Geschäftsjahres 2026 veröffentlichen. Die Bekanntgabe ist für 7:00 Uhr CET angekündigt.
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