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Siemens Aktie: Ausbruch in Sicht

Siemens schärft sein Softwaregeschäft durch den Verkauf einer Personaldienstleistungssparte und startet ein neues Angebot für mittelständische Fertigungsunternehmen. Die Aktie steht kurz vor einem charttechnischen Ausbruch.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Verkauf der Altair-Personalsparte an LER TechForce
  • Neues Starter-Paket für KMU mit kostenloser Testphase
  • Fortführung des umfangreichen Aktienrückkaufprogramms
  • Aktienkurs nähert sich dem 52-Wochen-Hoch

Siemens macht ernst mit der Software-Strategie. Nach dem milliardenschweren Zukauf von Altair Engineering trennt sich der Münchener Konzern konsequent von Randaktivitäten und startet parallel eine Offensive im Mittelstand. Am Montag gab das Unternehmen den Verkauf der „Resource Solution Division“ bekannt – eine Personaldienstleistungs-Sparte von Altair, die nicht zum Software-Kerngeschäft passt. Gleichzeitig senkt Siemens mit einem neuen Xcelerator-Paket die Hürden für kleinere Fertigungsunternehmen drastisch.

Die wichtigsten Fakten:
– Verkauf der Altair-Personalsparte an LER TechForce abgeschlossen
– Neues „SMB Production Optimization Starter Pack“ für KMU gestartet
– Drei Monate kostenlose Testphase für digitale Produktionsüberwachung
– Aktienrückkauf läuft weiter: 65.758 Anteile in der ersten Januarwoche erworben
– Kurs bei 244,60 Euro – nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 246,45 Euro

Fokus auf Margenqualität statt Umsatzvolumen

Der Verkauf der Resource Solution Division zeigt, wie Siemens die Altair-Integration umsetzt. Statt das gesamte Geschäftsmodell des übernommenen Software-Unternehmens zu behalten, werden gezielt Service-Einheiten abgestoßen, die niedrigere Margen erzielen. Kundenverträge und Personal gehen an LER TechForce über – einen Spezialisten für Workforce-Lösungen. Die Botschaft an Investoren ist klar: Umsatzqualität geht vor bloßem Volumen.

Parallel dazu öffnet Siemens mit dem neuen Xcelerator-Angebot den Zugang für kleinere Unternehmen. Das „Starter Pack“ bietet Echtzeit-Dashboards zur Produktionsüberwachung und senkt durch die kostenlose Testphase die Eintrittsbarriere erheblich. Bisher waren digitale Fertigungslösungen oft nur für Großkonzerne zugänglich. Analysten werten den Schritt als wichtigen Hebel, um die Xcelerator-Plattform in der Breite zu verankern und wiederkehrende Umsätze aufzubauen.

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Charttechnik: Kritische Marke im Fokus

Das Aktienrückkaufprogramm läuft unterdessen kontinuierlich weiter. In der ersten Handelswoche 2026 erwarb Siemens 65.758 eigene Anteile zu einem gewichteten Durchschnittspreis von 239,54 Euro. Seit Programmstart im Februar 2024 wurden über 20 Millionen Aktien aus dem Markt genommen.

Mit einem Schlusskurs von 244,60 Euro am Montag steht die Aktie unmittelbar vor dem Widerstandsbereich zwischen 245,56 und 246,45 Euro. Ein Durchbruch würde charttechnisch den Weg bis 250 Euro freimachen. Unterstützung findet das Papier bei Rücksetzern im Bereich von 235 bis 238 Euro – eine Zone, die durch das laufende Rückkaufprogramm zusätzlich stabilisiert wird.

Die operative Entwicklung der kommenden Quartale wird zeigen, ob das neue KMU-Angebot tatsächlich zu einer Ausweitung der Software-Umsätze führt. Eine schnelle Adaption könnte Analysten zu Aufwärtsrevisionen ihrer Prognosen für wiederkehrende Erlöse veranlassen.

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