Nach dem Rekordhoch in der Vorwoche gönnt sich die Siemens Aktie eine Verschnaufpause. Der Kurs hat sich etwas vom Gipfel entfernt, ohne dass der übergeordnete Aufwärtstrend bislang ernsthaft beschädigt wäre. Spannend ist nun vor allem eine Marke, an der sich kurzfristig die weitere Richtung entscheiden könnte.
Technische Lage: 250 Euro im Fokus
In der vergangenen Woche markierte die Aktie ein neues Rekordniveau bei 263,15 Euro. Anschließend setzte eine Gegenbewegung ein, die den Kurs zurück an die psychologisch wichtige Zone um 250 Euro führte. Dort prallte der Titel nach unten getesteter Unterstützung zunächst wieder nach oben ab.
Heute notiert die Aktie mit 253,55 Euro leicht unter dem gestrigen Schlusskurs von 253,70 Euro. Damit liegt der Wert weiterhin komfortabel über den zentralen Durchschnittslinien: Der Kurs befindet sich rund 5 % über dem 50-Tage- und knapp 10 % über dem 200-Tage-Durchschnitt. Im größeren Bild ist der Aufwärtstrend also intakt, auch wenn es kurzfristig ruckelt.
Der 14-Tage-RSI liegt bei 48,7 und signalisiert ein neutrales Momentum – weder Überhitzung noch Überverkauf. Nach dem jüngsten Rekordlauf wirkt die aktuelle Konsolidierung damit eher wie eine normale Pause innerhalb eines etablierten Trends.
Die Fakten im Überblick
- Aktueller Kurs: 253,55 €
- Rekordhoch (13. Januar 2026): 263,15 €
- Abstand zum 52-Wochen-Hoch: rund 12 %
- Abstand zum 52-Wochen-Tief: gut 45 %
- Seit 12 Monaten: +23,83 %
- Seit Jahresanfang: +5,16 %
Auf Sicht von einem Monat liegt der Titel etwa 7 % im Plus, in den letzten sieben Tagen dagegen leicht im Minus. Das passt zum Bild eines Marktes, der nach einer starken Rally erst einmal nach einem tragfähigen neuen Niveau sucht.
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Ausblick: Quartalszahlen als nächster Impuls
Der Blick richtet sich nun zunehmend auf die fundamentale Seite. Am 12. Februar 2026 legt Siemens die Zahlen für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres vor. Dann zeigt sich, ob die operative Entwicklung mit der starken Kursperformance Schritt hält.
Im Fokus stehen vor allem die Kernbereiche Digital Industries und Smart Infrastructure, die in den vergangenen Jahren wesentliche Wachstumstreiber waren. Bestätigen die Zahlen die bisherige Stärke, könnte dies den aktuellen Aufwärtstrend untermauern und der Konsolidierung einen positiven Impuls geben. Fallen die Ergebnisse dagegen schwächer aus, wäre ein erneuter Test der Unterstützungszone um 250 Euro ein realistisches Szenario.
Damit hängt die nächste größere Bewegung der Siemens Aktie maßgeblich daran, welches Signal das Unternehmen Mitte Februar mit seinen Quartalszahlen setzt.
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