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Shutterstock Aktie: KI-Wende?

Shutterstocks Jahresbilanz wird zum Gradmesser für die KI-Strategie, während die geplante Fusion mit Getty Images von Kartellbehörden geprüft wird.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Entscheidende Quartalszahlen zur KI- und SaaS-Strategie
  • Kartellprüfung der geplanten Getty-Fusion läuft
  • Datenbank als Rohstoff für KI-Trainingsmodelle
  • Dividendenausschüttung für Aktionäre im März

Shutterstock steht an einem Wendepunkt zwischen dem klassischen Lizenzgeschäft und der Integration generativer Künstlicher Intelligenz. Während die Branche zunehmend konsolidiert, richten Anleger ihren Blick auf die kommenden Jahreszahlen und den Fortschritt der geplanten Fusion mit Getty Images. Kann das Unternehmen den Wandel zum Datenlieferanten für KI-Modelle erfolgreich vollziehen?

  • 24. Februar: Veröffentlichung der Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025.
  • 5. März: Stichtag (Record Date) für die kommende Quartalsdividende.
  • 19. März: Geplante Auszahlung der Dividende.

Quartalszahlen und strategischer Fokus

Am 24. Februar wird Shutterstock seine Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentieren. Diese Zahlen gelten als entscheidender Gradmesser für die Bemühungen, die Einnahmequellen über das klassische Bildarchiv hinaus zu diversifizieren. Investoren achten dabei besonders auf das Wachstum im Bereich Software-as-a-Service (SaaS) sowie auf die Lizenzierung von Datenbeständen.

Ein zentraler Aspekt wird die Entwicklung der Margen sein. Es gilt zu klären, ob das Unternehmen die Rentabilität stabil halten kann, während es gleichzeitig massiv in neue Inhaltskategorien investiert und die Kosten für die technologische Transformation trägt.

Hürden für die Getty-Fusion

Ein wesentlicher Faktor für die zukünftige Marktstellung bleibt der geplante Zusammenschluss mit Getty Images. Die Fusion würde einen dominierenden Akteur im globalen Markt für visuelle Inhalte schaffen, steht jedoch unter strenger Beobachtung der Kartellbehörden.

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Sowohl das US-Justizministerium als auch die britische Competition and Markets Authority prüfen das Vorhaben intensiv. Jegliche Fortschritte bei diesen Prüfungen oder Berichte über notwendige Zugeständnisse dürften die Volatilität der Aktie in den nächsten Wochen erhöhen. Ein definitiver Termin für den Abschluss der Transaktion steht bislang noch aus.

Daten als neuer Rohstoff

In der Branche findet derzeit ein tiefgreifender Wandel statt: Bildarchive werden nicht mehr nur für kreative Zwecke genutzt, sondern dienen verstärkt als Trainingsmaterial für Machine-Learning-Modelle. Shutterstock versucht, sich durch strategische Partnerschaften im KI-Sektor gegen die drohende Entwertung einfacher Stockfotografie abzusichern.

Der Erfolg in diesem Segment hängt maßgeblich davon ab, wie rechtssicher das Unternehmen die Nutzung seiner riesigen Datenbanken für das KI-Training gestalten kann. Neben der Wachstumsfantasie bleibt die Dividende ein wichtiger Pfeiler für Aktionäre. Mit dem Record Date am 5. März und der anschließenden Auszahlung am 19. März liefert das Unternehmen zeitnah konkrete Fakten zur Kapitalallokation.

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Diskussion zu Shutterstock

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.