Der US-Lack- und Farbenhersteller Sherwin-Williams hat am Donnerstag seine Quartalszahlen vorgelegt – und dabei deutlich gemacht, dass die Schwächephase noch lange nicht vorbei ist. Während die Ergebnisse für das Schlussquartal 2025 die Erwartungen noch erfüllen konnten, sorgt der Ausblick auf 2026 für Ernüchterung an der Börse.
Im vorbörslichen NYSE-Handel sackte die Aktie zeitweise um 2,17 Prozent auf 342,00 US-Dollar ab. Die Reaktion des Marktes kommt nicht von ungefähr: Unternehmenschefin Heidi Petz stellte klar, dass sich die schwächere Nachfrage bis weit in die zweite Jahreshälfte 2026 hinziehen dürfte. Eine Aussage, die bei Anlegern für Stirnrunzeln sorgt.
Zahlen besser als befürchtet – aber der Blick nach vorne trübt sich
Im vierten Quartal kletterte der Umsatz um 5,6 Prozent auf 5,6 Milliarden Dollar. Das entsprach den Prognosen der Analysten. Der bereinigte Gewinn je Aktie legte um 6,7 Prozent auf 2,23 Dollar zu – hier lag die Messlatte bei 2,16 Dollar, sodass Sherwin-Williams die Erwartungen übertreffen konnte.
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Doch die Freude darüber währte nur kurz. Denn für das Gesamtjahr 2026 rechnet das Management lediglich mit einem Umsatzplus im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Beim bereinigten Gewinn je Aktie peilt der Konzern eine Spanne von 11,50 bis 11,90 Dollar an. In der Mitte entspricht das einem mageren Anstieg von nur 2,4 Prozent – deutlich weniger als die Analysten im Schnitt erwartet hatten.
Keine schnelle Besserung in Sicht
Auch für das laufende erste Quartal zeigt sich das Bild verhalten optimistisch: Der Umsatz soll im Vergleich zum Vorjahr im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen. Keine Zahlen, die Anleger aus den Socken hauen. Die Aussage von Petz, wonach die schwächere Nachfrage anhält, wirkt wie ein Dämpfer für alle Hoffnungen auf eine rasche Erholung.
Bleibt die Nachfrage weiterhin so verhalten, dürfte auch der Titel unter Druck bleiben. Die Bären haben damit vorerst die Oberhand – und das trotz solider Quartalszahlen. Der Markt schaut eben nicht zurück, sondern nach vorn. Und dort sieht es für Sherwin-Williams aktuell eher grau aus.
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