Shell trennt sich von Jiffy Lube International – für rund 1,3 Milliarden US-Dollar. Der Käufer ist Monomoy Capital Partners. Der Deal ist Teil einer umfassenderen Kostenstrategie, die bis 2028 Einsparungen von 5 bis 7 Milliarden Dollar anstrebt.
Strategischer Rückzug mit Bedingungen
Der Verkauf betrifft Vermögenswerte, die Shell nicht mehr als Kernbestandteil seines nordamerikanischen Schmierstoffportfolios betrachtet. Trotzdem bleibt das Unternehmen im Schmierstoffgeschäft präsent: Produktion und Vertrieb in den USA und Kanada werden fortgeführt. Die Marken Pennzoil, Quaker State und Rotella bleiben in Shell-Besitz.
Gleichzeitig sichert ein langfristiger Liefervertrag die Verbindung zu Jiffy Lube. Die Shell-Tochter Pennzoil Quaker State Company wird das Netzwerk weiterhin mit Schmierstoffen beliefern – auch nach dem Eigentümerwechsel.
Kapitalrückfluss und Aktienrückkäufe
Der Verkaufserlös soll Shells Kapitalallokation stärken. Das Unternehmen führt derzeit ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 3,5 Milliarden Dollar durch, das am 5. Februar 2026 angekündigt wurde. Gestern wurden im Rahmen dieses Programms weitere eigene Aktien zurückgekauft und eingezogen.
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Hinzu kommen Aktienverkäufe aus dem Führungskreis: Chief Human Resources Officer Rachel Solway veräußerte am 5. März 6.000 Aktien, Chief Legal Officer Philippa Bounds verkaufte am 6. März weitere 6.000 Aktien. Zusammen entspricht das einem Volumen von rund 465.000 Pfund – Transaktionen im Rahmen üblicher Größenordnungen.
Die Shell-Aktie erreichte heute mit 37,05 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch und liegt damit rund 17 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt – ein Kursanstieg, der die positive Marktaufnahme der Strategie widerspiegelt.
Abschluss erwartet
Der Jiffy-Lube-Deal soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen werden, vorbehaltlich der üblichen Regulierungsgenehmigungen. Für das vierte Quartal 2025 hat Shell eine Zwischendividende von 0,372 Dollar je Aktie festgelegt, die am 30. März 2026 ausgezahlt wird.
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