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Shell Aktie: Ruhige Tage

Shell-Aktie notiert in ruhiger Feiertagsphase leicht im Minus, während das Aktienrückkaufprogramm fortgesetzt wird. Analysten sehen trotz neutraler Charttechnik langfristiges Aufwärtspotenzial.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Handelsvolumen deutlich unter dem Durchschnittsniveau
  • Aktienrückkäufe werden über die Feiertage fortgeführt
  • Kurs bewegt sich zwischen wichtigen Trendlinien
  • Analysten sehen deutliches Aufwärtspotenzial für die Aktie

Zwischen den Feiertagen läuft der Handel in Shell eher auf Sparflamme, während das laufende Aktienrückkaufprogramm unverändert weiterläuft. Der Kurs lag in der jüngsten Sitzung bei 2.698,50 Pence, ein minimales Minus von 0,13 %. Damit bleibt das Bild technisch und fundamental gemischt, aber gut einzuordnen.

Gedämpfter Handel, klare Marken

Der Umsatz im Handel ist deutlich zurückgegangen – typisch für die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr. Am Freitag wechselten rund 1,43 Millionen Shell-Aktien den Besitzer, rund 83 % weniger als das durchschnittliche Tagesvolumen von 8,55 Millionen. Entsprechend gering sind die Kursausschläge.

Wichtige technische Marken im Überblick:

  • Kurs: 2.698,50 Pence
  • 20-Tage-Linie: 2.726,40 Pence
  • 50-Tage-Linie: 2.781,78 Pence
  • 200-Tage-Linie: 2.649,49 Pence

Der Kurs liegt derzeit unter der 50-Tage-Linie und damit im kurzfristig schwächeren Bereich. Gleichzeitig bleibt die Notierung klar über der 200-Tage-Linie, was den übergeordneten Aufwärtstrend stützt. Momentum-Indikatoren signalisieren zudem eine neutrale, seitwärts gerichtete Phase.

Rückkaufprogramm läuft weiter

Trotz der dünnen Umsätze setzt Shell sein Aktienrückkaufprogramm fort. Am 24. Dezember wurden über Merrill Lynch International weitere Anteile zum Zwecke der Einziehung erworben.

Im Detail:

  • London Stock Exchange: 358.799 Aktien, volumengewichteter Durchschnittspreis 27,0785 GBP
  • Euronext Amsterdam: 309.528 Aktien, volumengewichteter Durchschnittspreis 31,0888 EUR
  • Gesamt: 668.327 Aktien zur Einziehung erworben

Die Verringerung der ausstehenden Aktienzahl stützt grundsätzlich die Kennzahl Gewinn je Aktie und kann den Kurs in schwächeren Phasen stabilisieren.

Technisches Bild und Kursziel-Spanne

Charttechnisch zeigt sich ein abnehmender Bewegungsspielraum, da die gleitenden Durchschnitte näher zusammenlaufen. Kurzfristiger Widerstand ist die 20-Tage-Linie bei 2.726,40 Pence. Solange der Kurs darunter bleibt, dominiert ein seitwärts bis leicht negatives Momentum.

Auf der Unterseite gilt die 200-Tage-Linie bei 2.649,49 Pence als zentrale Unterstützungszone. Ein deutlicher Bruch dieser Marke wäre ein klares Signal für eine Trendwende nach unten.

Zusammengefasst die wichtigsten Kennzahlen:

  • Aktueller Kurs: 2.698,50 Pence
  • Tagesveränderung: -0,13 %
  • Volumen: ca. 1,43 Mio. Aktien (83 % unter Durchschnitt)
  • 200-Tage-Durchschnitt: 2.649,49 Pence
  • Konsens-Kursziel: ca. 3.190 Pence

Analystenblick und Ausblick auf Januar

Analysten großer Häuser bleiben derzeit überwiegend positiv eingestellt. JPMorgan Chase & Co. und Jefferies sehen jeweils ein Kursziel von 3.200 Pence und stufen die Aktie mit „Overweight“ beziehungsweise „Buy“ ein. Im Konsens ergibt sich ein durchschnittliches Kursziel von rund 3.190 Pence.

Aus der Differenz zum aktuellen Kurs ergibt sich ein theoretisches Aufwärtspotenzial von etwa 18 %, vorausgesetzt, dass sich das Marktumfeld nach der Feiertagspause normalisiert und der Energiesektor stabil bleibt. In den kommenden Sitzungen rückt vor allem der Bereich um 2.650 Pence als zentrale Unterstützung in den Fokus. Mit zunehmenden Umsätzen im Januar dürfte sich dann zeigen, ob die Aktie die 20-Tage-Linie bei rund 2.726 Pence nachhaltig zurückerobern kann.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.