Shell hat am Freitag weitere eigene Aktien zur Einziehung gekauft. Nach Unternehmensangaben erwarb der Konzern 1.027.233 Aktien an der LSE und 515.198 Aktien an der XAMS. Die Käufe erfolgten im Rahmen des bestehenden Aktienrückkaufprogramms.
Weitere Käufe im bestehenden Programm
Bereits am Donnerstag hatte Shell Käufe an beiden Handelsplätzen gemeldet. An der LSE erwarb das Unternehmen 1.075.000 Aktien, an der XAMS waren es 535.000 Aktien. Auch diese Papiere wurden im bestehenden Rückkaufprogramm zur Einziehung gekauft.
Für den 21. Oktober hatte Shell ebenfalls entsprechende Transaktionen veröffentlicht: An der LSE kaufte das Unternehmen 1.025.000 Aktien und an der XAMS weitere 525.000 Aktien. Die Pflichtmitteilung ordnete diese Käufe ebenfalls dem bestehenden Programm zu und nannte die Einziehung als Zweck.
Infineum-Verkauf wird geprüft
Neben den Rückkäufen steht eine mögliche Transaktion beim gemeinsam mit ExxonMobil gehaltenen britischen Chemiegeschäft Infineum im Blick. Reuters berichtete am Donnerstag unter Berufung auf die Financial Times, dass die beiden Eigentümer einen Verkauf prüfen. Der mögliche Verkaufswert könnte dem Bericht zufolge bei etwa 8 Milliarden $ liegen.
Die britische Regierung genehmigte zudem am 21. Oktober die Förderung im Nordsee-Gasfeld Jackdaw. Betreiber ist Adura, das Gemeinschaftsunternehmen von Shell und Equinor. Nach Angaben der Regierung könnte die Versorgung aus dem Feld bis Ende Oktober beginnen.
Shell begrüßte die Entscheidung der britischen Regierung. Das Unternehmen bezeichnete die Genehmigung als wichtigen Schritt für die Energiesicherheit Großbritanniens und für Investitionen.
Der nächste bestätigte Termin für die Finanzberichterstattung ist der 29. Oktober. An diesem Tag will Shell seine Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 veröffentlichen.
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