Shell erhält grünes Licht für ein lange blockiertes Erdgas-Vorhaben in Südamerika. Nach Jahren des Stillstands können die Briten nun mit der Förderung im Dragon-Feld vor Venezuela beginnen – ein Projekt mit strategischer Bedeutung für die gesamte LNG-Lieferkette der Region.
US-Lizenz öffnet Türen
Neue Explorations-Lizenzen der US-Regierung ermöglichen Shell den Zugang zu venezolanischen Gewässern. Das Dragon-Feld verfügt über Reserven von rund 4,5 Billionen Kubikfuß Erdgas. Das geförderte Gas soll über die Atlantic LNG-Anlage im benachbarten Trinidad und Tobago exportiert werden.
An dieser Anlage hält Shell 45 Prozent, ebenso wie BP. Die verbleibenden 10 Prozent liegen bei NGC. CEO Wael Sawan rechnet damit, dass innerhalb von drei Jahren Gas aus dem Dragon-Feld fließen wird.
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Doppelte Relevanz für die Lieferkette
Die Atlantic LNG-Anlage läuft derzeit unter ihrer Kapazität von 12 Millionen Tonnen pro Jahr – schlicht, weil regional zu wenig Gas verfügbar ist. Das Dragon-Projekt soll genau diese Lücke schließen und die Auslastung der Exportinfrastruktur deutlich verbessern.
Parallel treibt Shell sein laufendes Aktienrückkaufprogramm voran. Das aktuelle Volumen von 3,5 Milliarden Dollar läuft bis zum 1. Mai 2026. Morgan Stanley führt die Käufe im Auftrag des Konzerns durch.
Mit dem Dragon-Projekt stärkt Shell seine integrierte Gassparte und sichert sich gleichzeitig eine verlässliche Versorgungsquelle in einer strategisch wichtigen Region. Die Kombination aus Projektfortschritt und Kapitalrückfluss an Aktionäre zeigt: Der Konzern verfolgt beide Ziele konsequent.
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