Der Brennstoffzellen-Spezialist aus Brunnthal steht vor einer wichtigen Bewährungsprobe: Am 24. Februar legt SFC Energy die vorläufigen Zahlen für 2025 vor – ein Geschäftsjahr, das von Prognoseanpassungen und operativen Herausforderungen geprägt war. Die Frage: Hat das Unternehmen die revidierten Erwartungen erfüllt?
Die wichtigsten Fakten:
– Vorläufige Zahlen 2025 am 24. Februar 2026
– Vollständiger Jahresbericht am 26. März 2026
– Hauptversammlung am 20. Mai 2026
– Mehrere Großaufträge im zweiten Halbjahr 2025 kommuniziert
Auftragsaktivität gibt Rätsel auf
Im Schlussquartal 2025 vermeldete SFC Energy mehrere bedeutende Verträge: Im November einen Wartungsvertrag über 3,2 Millionen Euro mit FC TecNrgy für das indische Verteidigungsministerium sowie einen Folgeauftrag über 7,5 Millionen Euro im Sicherheitsbereich. Im Januar 2026 folgte ein Rahmenvertrag mit Linc Polska über 1,5 Millionen Euro.
Der entscheidende Punkt: Wann werden diese Aufträge umsatzwirksam? Die vorläufigen Zahlen werden zeigen, ob sich die Verträge bereits 2025 positiv bemerkbar machten oder erst im laufenden Jahr in die Bücher fließen.
Gedämpfte Erwartungen als Maßstab
Im Juli 2025 hatte das Management die Jahresprognose nach unten korrigiert. Als Gründe nannte das Unternehmen makroökonomische Unsicherheiten, negative Währungseffekte und Verzögerungen bei Verteidigungsprojekten – insbesondere in Indien.
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Diese angepassten Ziele bilden nun den Referenzrahmen für die Bewertung der Geschäftsentwicklung. Zugleich bleibt das Umfeld herausfordernd: Die Investitionsbereitschaft im Wasserstoff-Segment zeigt sich laut Unternehmensangaben weiterhin verhalten, wobei Skandinavien und die Benelux-Länder als positive Ausnahmen gelten.
Terminkalender im Blick
Nach den vorläufigen Zahlen am 24. Februar folgt der vollständige Jahresfinanzbericht am 26. März. Die Hauptversammlung ist für den 20. Mai angesetzt, die Quartalsmitteilung für Q1 2026 erscheint bereits am 15. Mai. Mitte April präsentiert sich das SDAX-Unternehmen bei den Metzler Small Cap Days.
Die kommenden Wochen werden zeigen, wie sich die operative Entwicklung in einem schwierigen Marktumfeld auf die Geschäftszahlen ausgewirkt hat. Anleger dürften besonders auf Kommentare zur Auftragslage und zum Ausblick für 2026 achten.
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