ServiceNow hat die Übernahme von Armis abgeschlossen. Der Deal ist seit dem 20. April 2026 besiegelt — und er verändert, wie das Unternehmen Cybersicherheit positioniert.
Armis ist auf Echtzeit-Erkennung und Schutz vernetzter Geräte spezialisiert: OT-Systeme, IoT-Hardware, medizinische Geräte. Diese Technologie fließt künftig direkt in den ServiceNow AI Control Tower ein. Unternehmen sollen damit ihre physische und virtuelle Infrastruktur zentral überwachen können. Laut ServiceNow verdreifacht die Integration das adressierbare Marktpotenzial im Sicherheits- und Risikosegment.
Zwei Akquisitionen, ein Ziel
Armis ist nicht der erste Zukauf dieser Art. Bereits im März 2026 schloss ServiceNow die Übernahme von Veza ab — einem Spezialisten für Datenzugriffsmanagement. Beide Akquisitionen verfolgen dasselbe Ziel: die Lücke zwischen Asset-Transparenz und Cyberrisiko schließen.
Das Ergebnis soll eine Plattform sein, auf der Unternehmen Sicherheitsrisiken nicht nur erkennen, sondern direkt managen können. Ein Anspruch, der angesichts wachsender KI-Infrastrukturen an Gewicht gewinnt.
Hannover Messe und neue Industrielösungen
Parallel zur Armis-Meldung stellte ServiceNow auf der Hannover Messe neue KI-Lösungen für die Fertigungsindustrie vor. Das Modul „Quality Issue Management“ bündelt Qualitätsprobleme vom ersten Bericht bis zur Lösung in einem Workflow. Die Lösung „Industrial Connected Workforce“ digitalisiert operative Abläufe an der Produktionslinie.
Hinzu kommt eine neue Partnerschaft mit SupplyOn zur Optimierung der Lieferkettenzusammenarbeit. Alle neuen Funktionen sind seit dem 20. April verfügbar.
Quartalszahlen am Mittwoch
Den strategischen Neuigkeiten folgt schnell ein Zahlentest. Am Mittwoch, dem 22. April 2026, veröffentlicht ServiceNow nach Börsenschluss seine Ergebnisse für das erste Quartal 2026.
Der Konsens erwartet einen Umsatz von rund 3,75 Milliarden Dollar — ein Plus von gut 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim Gewinn je Aktie liegt die Schätzung bei 0,95 Dollar. ServiceNow selbst hatte den Abonnementumsatz für Q1 zwischen 3,65 und 3,67 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt.
Für das Gesamtjahr 2026 hat das Management die Abonnementumsatz-Prognose auf 15,53 bis 15,57 Milliarden Dollar angehoben. Das entspricht einem Wachstum von knapp 20 Prozent auf währungsbereinigter Basis. Obendrein hat der Vorstand ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm genehmigt — inklusive eines geplanten beschleunigten Rückkaufs von 2 Milliarden Dollar.
Die Aktie legte am 20. April um 3,2 Prozent zu. Ob die Quartalszahlen diesen Schwung bestätigen, zeigt sich am Mittwochabend.
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