ServiceNow baut sein KI-Ökosystem gezielt aus – mit drei neuen Kooperationen innerhalb weniger Wochen. Im Mittelpunkt steht die Absicherung autonomer KI-Agenten und die Erschließung neuer Märkte jenseits des öffentlichen Sektors.
Sicherheit und Resilienz für KI-Agenten
Ende März vereinbarte ServiceNow eine Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsanbieter Zenity. Die Integration soll Unternehmen ermöglichen, autonome KI-Agenten in Bereichen wie IT, HR und Kundenservice sicher zu skalieren – inklusive Schwachstellenanalyse und Sicherheitsmanagement direkt in den Security Operations von ServiceNow.
Bereits Anfang März hatte das Unternehmen seine Partnerschaft mit Cohesity vertieft. Gemeinsam wollen beide Anbieter sicherstellen, dass KI-Agenten und Kernsysteme nach Cyberangriffen oder Datenverlust schnell wiederhergestellt werden können. ServiceNow liefert dabei die Orchestrierung, Cohesity die Datenschutzinfrastruktur.
Ergänzt wird das Bild durch eine erweiterte Vertriebsvereinbarung mit Carahsoft Technology Corp. Damit soll die ServiceNow AI Platform über den bisherigen Schwerpunkt im öffentlichen Sektor hinaus in Branchen wie Gesundheitswesen und Finanzdienstleistungen in den USA und Kanada vordringen.
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Zahlen und Analystenbild
Finanziell steht ServiceNow solide da. Im vierten Quartal 2025 wuchs der Umsatz um 20,7 Prozent auf 3,57 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie von 0,92 US-Dollar übertraf die Konsensschätzung von 0,89 US-Dollar leicht. Die Kundenbindungsrate liegt bei rund 98 Prozent.
Analysten bleiben überwiegend optimistisch: Das durchschnittliche Kursziel liegt je nach Schätzung zwischen 189,90 und 192,61 US-Dollar – bei einem aktuellen Kurs von 104,07 US-Dollar nach dem 5-für-1-Aktiensplit vom Dezember 2025 ein erhebliches Aufwärtspotenzial. Als zentrale Wettbewerbsvorteile nennen Analysten das umfangreiche IT-Workflow-Know-how und die hauseigene Configuration Management Database.
Mehrere institutionelle Investoren haben ihre Positionen zuletzt deutlich aufgestockt, darunter Waldron Private Wealth mit einem Zuwachs von über 400 Prozent auf rund 18.280 Aktien im vierten Quartal 2025.
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