Nach einem schwierigen Jahresstart gewinnt ServiceNow gleich auf zwei Fronten: Ein erweitertes Vertriebsabkommen öffnet neue Absatzkanäle, und BNP Paribas Exane stuft die Aktie von „Neutral“ auf „Outperform“ hoch. Für eine Aktie, die seit Jahresbeginn rund 23 Prozent verloren hatte, sind das merklich positive Signale.
Carahsofts Netzwerk als Wachstumshebel
Im Mittelpunkt der Vertriebsvereinbarung steht Carahsoft Technology Corp., ein Distributor mit über 10.000 Wiederverkäuferpartnern und einem jährlichen Buchungsvolumen von rund 23 Milliarden US-Dollar. Über dieses Netzwerk will ServiceNow seine KI-Plattform in Branchen wie Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, Einzelhandel und Fertigung in den USA und Kanada verbreiten.
Das strategische Kalkül dahinter ist nachvollziehbar: Unternehmen sollen die KI-gestützten Workflow-Lösungen über ihre gewohnten Beschaffungswege beziehen können, ohne neue Lieferantenbeziehungen aufbauen zu müssen. Das senkt die Einstiegshürde.
Analyst sieht günstiges Chance-Risiko-Verhältnis
Analyst Stefan Slowinski von BNP Paribas Exane hob das Kursziel gleichzeitig von 120 auf 140 US-Dollar an und verwies auf ein „günstiges Chance-Risiko-Verhältnis“ nach dem jüngsten Kursrückgang. Er erwartet, dass ServiceNow das Abonnementumsatzwachstum von rund 20 Prozent bis Ende 2026 aufrechterhalten kann.
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Die Fundamentaldaten stützen diese Einschätzung. Im vierten Quartal 2025 erzielte ServiceNow einen Umsatz von 3,57 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 20,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders auffällig: Der jährliche Vertragswert der KI-Produkte stieg von 250 Millionen auf 600 Millionen US-Dollar. Bruttomarge von 77,5 Prozent und Nettomarge von 13,2 Prozent unterstreichen die operative Effizienz.
Die Aktie schloss den Montag mit einem Plus von 1,1 Prozent bei 114,88 US-Dollar – eine leichte Erholung, die den Abstand zum Kursziel von 140 Dollar aber noch deutlich zeigt.
Am 22. April folgen die vorläufigen Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Kurz darauf, vom 5. bis 7. Mai in Las Vegas, präsentiert ServiceNow auf der hauseigenen „Knowledge“-Konferenz seine weitere KI-Roadmap – ein Termin, den Investoren angesichts der zuletzt schwachen Kursentwicklung genau verfolgen dürften.
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