Startseite » News zu Unternehmen » Analystenstimmen » ServiceNow Aktie: Marketingerfolge erzielt

ServiceNow Aktie: Marketingerfolge erzielt

ServiceNow erweitert strategische Zusammenarbeit mit OpenAI und bindet Frontier-Modelle enger in seine Plattform ein. Parallel senkt Mizuho das Kursziel, bestätigt aber positive Bewertung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Strategische Partnerschaft mit OpenAI deutlich ausgeweitet
  • Integration neuester KI-Modelle wie GPT‑5.2 geplant
  • Mizuho senkt Kursziel, behält positives Rating bei
  • Aktie notiert vor Quartalszahlen nahe Jahrestiefs

ServiceNow legt bei künstlicher Intelligenz nach: Das Unternehmen hat seine mehrjährige strategische Zusammenarbeit mit OpenAI deutlich ausgeweitet und will dessen Modelle noch enger in die eigene Plattform einbinden. Parallel dazu passte die Investmentbank Mizuho ihr Kursziel an. Für Anleger stellt sich damit vor allem die Frage, welchen Stellenwert die neue Partnerschaft für die weitere Entwicklung von ServiceNow hat.

  • Deutlich erweiterte KI-Kooperation mit OpenAI
  • Integration aktueller OpenAI-Modelle, inklusive GPT‑5.2
  • Mizuho senkt Kursziel von 210 auf 190 US‑Dollar, bestätigt „Outperform“
  • Aktie notiert in der Nähe der 12‑Monats-Tiefs vor den Zahlen

Erweiterte KI-Kooperation mit OpenAI

Kern der aktuellen Meldung ist die vertiefte Partnerschaft mit OpenAI, die am Dienstag bekanntgegeben wurde. ServiceNow will OpenAIs sogenannte Frontier-Modelle – darunter das neueste GPT‑5.2 – als bevorzugte „Intelligence Layer“ in seine Plattform integrieren. Unternehmenskunden sollen damit direkt auf diese Modelle zugreifen können, ohne eigene aufwendige Entwicklungsprojekte aufsetzen zu müssen.

Ein Schwerpunkt der gemeinsamen Entwicklung liegt auf Sprachtechnologie. Geplant sind direkte Speech‑to‑Speech‑Funktionen und native Voice-Lösungen, die natürlichere Interaktionen ermöglichen und Sprachbarrieren in Unternehmensprozessen reduzieren sollen.

Parallel dazu hat ServiceNow sein globales Partnerprogramm überarbeitet. Ziel ist es, den Aufbau von KI-Agenten und -Lösungen durch Partner zu beschleunigen, die dann über den ServiceNow Store vertrieben werden. Damit soll das Ökosystem rund um KI-Anwendungen auf der Plattform deutlich wachsen.

Schritt hin zu „agentischer“ KI

Die erweiterte Zusammenarbeit knüpft an eine bestehende Partnerschaft seit 2023 an. Inhaltlich markiert sie eine Verschiebung weg von rein „assistiver“ KI, die auf Eingaben reagiert, hin zu stärker autonomen, „agentischen“ Systemen, die in komplexen Unternehmensumgebungen selbstständig Schlussfolgerungen ziehen und handeln können.

ServiceNow positioniert seine Plattform dabei als zentrale Steuerungsinstanz für den KI-Einsatz in Unternehmen. Durch die Kombination der OpenAI-Modelle mit eigenen Workflow- und Governance-Werkzeugen sollen KI-Funktionen innerhalb der bestehenden, abgesicherten Infrastruktur der Kunden laufen, inklusive Nachvollziehbarkeit der Aktionen und Einhaltung von Datenschutzanforderungen.

Für OpenAI ist die Kooperation zugleich ein Baustein der eigenen Enterprise-Strategie: Die Modelle werden direkt in eine etablierte Unternehmensplattform eingebettet und damit für eine breite Kundenbasis nutzbar gemacht.

Mizuho-Kursziel und Blick auf die Zahlen

Im Umfeld der KI-Ankündigungen hat Mizuho heute sein Kursziel für ServiceNow von 210 auf 190 US‑Dollar gesenkt, das Rating „Outperform“ aber beibehalten. Inhaltlich signalisiert die Anpassung, dass die Bank weiterhin von einer überdurchschnittlichen Kursentwicklung ausgeht, die Erwartungen jedoch etwas zurücknimmt.

Nächster klarer Termin für den Markt ist der kommende Mittwoch: Dann legt ServiceNow nach Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Die Aktie handelt im Vorfeld der Veröffentlichung in der Nähe ihrer 12‑Monats-Tiefs, während der Analystenkonsens insgesamt auf einer Einstufung im Bereich „Moderate Buy“ liegt. Wie stark die nun vertiefte KI-Partnerschaft dabei in Ausblick und Bewertung einfließt, dürfte sich rund um den Zahlenbericht zeigen.

Anzeige

ServiceNow-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ServiceNow-Analyse vom 21. Januar liefert die Antwort:

Die neusten ServiceNow-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ServiceNow-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

ServiceNow: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

ServiceNow Chart