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ServiceNow Aktie: KI-Partnerdeal

ServiceNow geht mit der Beratung Kearney eine strategische Allianz ein, um die KI-Transformation von Unternehmen zu beschleunigen. Das Unternehmen verzeichnet weiterhin starkes Umsatzwachstum.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Strategische Partnerschaft mit Managementberatung Kearney
  • Fokus auf agentische KI und Prozessvereinheitlichung
  • Starkes Umsatzwachstum im vierten Quartal 2025
  • Umfangreiches Aktienrückkaufprogramm beschlossen

ServiceNow holt sich mit Kearney einen neuen Partner an die Seite. Ziel ist es, Unternehmen bei der Transformation mit künstlicher Intelligenz schneller voranzubringen – und dabei vor allem Prozesse zu vereinheitlichen, die heute oft noch in Silos laufen. Kann die Kombination aus Beratung und Plattform messbar mehr Tempo in den Alltag großer Organisationen bringen?

Wichtige Punkte auf einen Blick:
– Partnerschaft mit der Managementberatung Kearney zur Beschleunigung von Transformationen mit „agentic AI“
– Fokus: höhere Effizienz, weniger Brüche zwischen Abteilungen, mehr Automatisierung
– Zuletzt weiter starkes Wachstum: Q4-Umsatz 3,57 Mrd. US-Dollar (+20,7% zum Vorjahr)
– 2026-Ausblick: Abo-Umsatzwachstum von 19,5% bis 20% erwartet
– Kapitalrückfluss: 5 Mrd. US-Dollar Aktienrückkauf, davon 2 Mrd. beschleunigt

Was die Partnerschaft konkret abdeckt

Kearney und ServiceNow wollen gemeinsame Kunden dabei unterstützen, den Nutzen von KI „im großen Maßstab“ zu heben. Im Zentrum steht die Implementierung von agentischer KI, also Systemen, die Aufgaben in Prozessen stärker eigenständig ausführen können.

Kearney bringt dafür strategische Expertise und Erfahrung in der Neugestaltung von Prozessen ein. ServiceNow liefert die technologische Basis über die ServiceNow AI Platform. Gemeinsam zielt das Angebot darauf, Digitalisierungs- und Automatisierungsinitiativen schneller umzusetzen.

Drei Hebel: Prozesse, Tempo, Durchgängigkeit

Laut Mitteilung richtet sich die Zusammenarbeit gegen fragmentierte Workflows – etwa zwischen Vertrieb, Operations und Service. Die gemeinsame Lösung soll in drei Bereichen liefern:

Erstens: mehr operative Exzellenz, also effizientere Abläufe. Zweitens: Workflows sollen schneller und transparenter werden. Drittens: Das Unternehmen stellt „End-to-End“-Effekte in Aussicht, indem KI und Automatisierung über Funktionsgrenzen hinweg greifen.

ServiceNow ordnet das in seine Strategie ein, KI tief in den Kern der Plattform einzubetten. Die Plattform wird dabei als eine Art zentrale Steuerung („AI control tower“) positioniert, über die sich Prozesse und Automatisierung bündeln lassen.

Marktumfeld und finanzielle Ausgangslage

Die Meldung fällt in eine Phase, in der Enterprise-Software 2026 stärker unter Anlegerbeobachtung steht. Hintergrund sind Sorgen, dass neue KI-Werkzeuge klassische SaaS-Modelle durcheinanderwirbeln könnten – was die Schwankungen im Sektor verstärkt hat.

Operativ meldete ServiceNow zuletzt dennoch kräftiges Wachstum: Ende Januar kamen starke Zahlen für das vierte Quartal 2025, der Umsatz stieg auf 3,57 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 20,7% gegenüber dem Vorjahr. Für 2026 stellte das Management ein Wachstum der Subscription-Umsätze von 19,5% bis 20% in Aussicht. Zusätzlich genehmigte der Vorstand ein Aktienrückkaufprogramm über 5 Mrd. US-Dollar, inklusive eines beschleunigten Rückkaufs über 2 Mrd. US-Dollar. Außerdem setzt ServiceNow darauf, fortgeschrittene Modelle von Partnern wie Anthropic und OpenAI direkt in die Workflow-Automation zu integrieren – um KI nicht als Risiko, sondern als Treiber im eigenen Angebot zu verankern.

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Diskussion zu ServiceNow

Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.