ServiceNow holt sich mit Kearney einen neuen Partner an die Seite. Ziel ist es, Unternehmen bei der Transformation mit künstlicher Intelligenz schneller voranzubringen – und dabei vor allem Prozesse zu vereinheitlichen, die heute oft noch in Silos laufen. Kann die Kombination aus Beratung und Plattform messbar mehr Tempo in den Alltag großer Organisationen bringen?
Wichtige Punkte auf einen Blick:
– Partnerschaft mit der Managementberatung Kearney zur Beschleunigung von Transformationen mit „agentic AI“
– Fokus: höhere Effizienz, weniger Brüche zwischen Abteilungen, mehr Automatisierung
– Zuletzt weiter starkes Wachstum: Q4-Umsatz 3,57 Mrd. US-Dollar (+20,7% zum Vorjahr)
– 2026-Ausblick: Abo-Umsatzwachstum von 19,5% bis 20% erwartet
– Kapitalrückfluss: 5 Mrd. US-Dollar Aktienrückkauf, davon 2 Mrd. beschleunigt
Was die Partnerschaft konkret abdeckt
Kearney und ServiceNow wollen gemeinsame Kunden dabei unterstützen, den Nutzen von KI „im großen Maßstab“ zu heben. Im Zentrum steht die Implementierung von agentischer KI, also Systemen, die Aufgaben in Prozessen stärker eigenständig ausführen können.
Kearney bringt dafür strategische Expertise und Erfahrung in der Neugestaltung von Prozessen ein. ServiceNow liefert die technologische Basis über die ServiceNow AI Platform. Gemeinsam zielt das Angebot darauf, Digitalisierungs- und Automatisierungsinitiativen schneller umzusetzen.
Drei Hebel: Prozesse, Tempo, Durchgängigkeit
Laut Mitteilung richtet sich die Zusammenarbeit gegen fragmentierte Workflows – etwa zwischen Vertrieb, Operations und Service. Die gemeinsame Lösung soll in drei Bereichen liefern:
Erstens: mehr operative Exzellenz, also effizientere Abläufe. Zweitens: Workflows sollen schneller und transparenter werden. Drittens: Das Unternehmen stellt „End-to-End“-Effekte in Aussicht, indem KI und Automatisierung über Funktionsgrenzen hinweg greifen.
ServiceNow ordnet das in seine Strategie ein, KI tief in den Kern der Plattform einzubetten. Die Plattform wird dabei als eine Art zentrale Steuerung („AI control tower“) positioniert, über die sich Prozesse und Automatisierung bündeln lassen.
Marktumfeld und finanzielle Ausgangslage
Die Meldung fällt in eine Phase, in der Enterprise-Software 2026 stärker unter Anlegerbeobachtung steht. Hintergrund sind Sorgen, dass neue KI-Werkzeuge klassische SaaS-Modelle durcheinanderwirbeln könnten – was die Schwankungen im Sektor verstärkt hat.
Operativ meldete ServiceNow zuletzt dennoch kräftiges Wachstum: Ende Januar kamen starke Zahlen für das vierte Quartal 2025, der Umsatz stieg auf 3,57 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 20,7% gegenüber dem Vorjahr. Für 2026 stellte das Management ein Wachstum der Subscription-Umsätze von 19,5% bis 20% in Aussicht. Zusätzlich genehmigte der Vorstand ein Aktienrückkaufprogramm über 5 Mrd. US-Dollar, inklusive eines beschleunigten Rückkaufs über 2 Mrd. US-Dollar. Außerdem setzt ServiceNow darauf, fortgeschrittene Modelle von Partnern wie Anthropic und OpenAI direkt in die Workflow-Automation zu integrieren – um KI nicht als Risiko, sondern als Treiber im eigenen Angebot zu verankern.
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