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ServiceNow Aktie: Innovationskraft reflektiert

ServiceNow-Manager setzen deutliches Zeichen: CEO plant Millionenkauf und stoppt Verkaufspläne, während der Verwaltungsrat ein umfangreiches Rückkaufprogramm auflegt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • CEO plant Aktienkauf im Wert von drei Millionen Dollar
  • Führungskräfte stoppen alle geplanten Aktienverkäufe
  • Verwaltungsrat bewilligt fünf Milliarden für Rückkäufe
  • Signale stehen im Kontrast zum schwachen Aktienkurs

ServiceNow steht weiter unter Druck. Die Aktie des Softwarekonzerns setzte ihren Abwärtstrend am Freitag fort und notiert mittlerweile deutlich unter mehreren wichtigen gleitenden Durchschnitten. Doch während der Kurs fällt, senden Unternehmenslenker und Verwaltungsrat ein anderes Signal.

CEO kauft für drei Millionen Dollar

CEO William R. McDermott plant für den 27. Februar den Kauf von Aktien im Wert von drei Millionen Dollar. Parallel dazu haben er und vier weitere Top-Manager ihre automatisierten Verkaufspläne komplett aufgelöst. Sämtliche für die Zukunft geplanten Aktienverkäufe wurden gestrichen.

Solche Schritte gelten als bewusste Vertrauensbekundung. Branchenbeobachter werten McDermotts geplanten Kauf als eines der ersten größeren Insider-Kaufsignale im Software-Sektor seit Beginn der jüngsten Korrektur.

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Fünf Milliarden für Rückkäufe

Ende Januar hatte der Verwaltungsrat bereits weitere fünf Milliarden Dollar für Aktienrückkäufe bewilligt. Davon sollen zwei Milliarden in einem beschleunigten Programm fließen, um die Zahl ausstehender Aktien rasch zu reduzieren. Das Management signalisiert damit: Die Aktie ist unterbewertet.

Der Kurs hat seit Jahresbeginn deutlich verloren. Anleger reagierten enttäuscht auf die Wachstumsprognose für das organische Geschäft und zeigten sich skeptisch gegenüber der aggressiven Übernahmestrategie des Konzerns. ServiceNow ist damit Teil einer breiteren Korrektur im Software-Sektor.

Gegensätzliche Signale

Während die Börse ServiceNow abstraft, setzen Insider auf Erholung. Die Rückkaufprogramme und der geplante CEO-Kauf stehen im klaren Kontrast zur technischen Schwäche der Aktie. Ob die Maßnahmen ausreichen, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

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Diskussion zu ServiceNow

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.

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