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Symbolbild, KI-generiert

ServiceNow Aktie: IDC zeigt 6,02-Dollar-Hebel für Partner

IDC beziffert den Umsatzhebel für ServiceNow-Partner auf 6,02 Dollar je Software-Dollar. Bis 2028 soll der Plattformanteil ihres Geschäfts auf 40 Prozent steigen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Partner erzielen 6,02 Dollar je Software-Dollar
  • Plattformanteil soll bis 2028 auf 40 Prozent steigen
  • 38 von 46 Analysten empfehlen Strong Buy
  • ServiceNow-Aktie legte im Handel 3,1 Prozent zu

Wie stark profitiert das externe Umfeld vom Wachstum des Softwarekonzerns ServiceNow? Eine von IDC gestern veröffentlichte Erhebung unter Partnerunternehmen belegt einen deutlichen wirtschaftlichen Hebel für IT-Dienstleister. Demnach spielen diese für jeden US-Dollar Softwareumsatz von ServiceNow durchschnittlich 6,02 US-Dollar in die eigenen Kassen. Das Netzwerk bindet Implementierer und Systemhäuser zunehmend an die Software.

Künstliche Intelligenz beschleunigt diesen Wandel im gesamten Kundenstamm. Die befragten Dienstleister berichten überwiegend davon, dass der Einsatz intelligenter Assistenten die Kosten bei der Projektabwicklung spürbar senkt. Gleichzeitig öffnen sich neue Geschäftsfelder, da Unternehmen Unterstützung bei der unternehmensweiten Integration automatisierter Arbeitsabläufe benötigen.

Wandel bei den Dienstleistungsumsätzen

Derzeit entfallen rund 34 Prozent des Geschäfts der befragten Partner auf das Ökosystem der Plattform. Bis 2028 soll dieser Anteil laut der Branchenerhebung auf 40 Prozent steigen. Zudem verlagern sich die Schwerpunkte: Während das Geschäft vor und während der Systemeinführung an Bedeutung verliert, gewinnen langfristige Betreuungs- und Serviceverträge kontinuierlich an Gewicht.

Für ServiceNow erweist sich diese tiefe Integration bei IT-Dienstleistern als strategischer Schutzwall gegenüber Wettbewerbern. Wenn Partner erhebliche Ressourcen in Schulungen und eigene Services investieren, bindet dies auch die gemeinsamen Endkunden langfristig an die Software des Konzerns. An der Wall Street stößt diese Positionierung auf anhaltendes Vertrauen.

Wall Street bleibt optimistisch

Das Stimmungsbild der Finanzanalysten fällt entsprechend positiv aus. Von 46 erfassten Broker-Einschätzungen empfehlen aktuell 38 Adressen das Papier mit der Bestnote „Strong Buy“. Bei Zacks liegt die Konsensschätzung für den bereinigten Gewinn je Aktie im laufenden Geschäftsjahr unverändert bei 4,06 US-Dollar.

Damit hebt sich der Softwareanbieter von weiten Teilen des Technologiesektors ab, der zuletzt unter dem Zinsumfeld litt. Die Renditen langfristiger US-Staatsanleihen kletterten auf Mehrjahreshochs und dämpften die Risikofreude der Anleger. Solide Anbieter von Unternehmenssoftware mit etablierten Geschäftsmodellen konnten sich dieser Schwächephase an den Handelsplätzen jedoch weitgehend entziehen.

An den europäischen Märkten spiegelte sich dieser Trend ebenfalls wider. Im gestrigen Handel verteuerte sich die Aktie um 3,1 Prozent und markierte einen Schlusskurs von 123,40 Euro. Auf diesem Niveau beläuft sich die Marktkapitalisierung des Konzerns auf umgerechnet 122,42 Milliarden Euro.

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