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ServiceNow Aktie: Goldman optimistisch

Goldman Sachs bewertet ServiceNow mit 'Buy' und einem Kursziel von 205 USD. Die Analystenmeinungen sind jedoch gespalten, da strategische Akquisitionen und ein schwacher Bundessektor für Unsicherheit sorgen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Goldman Sachs startet mit 'Buy'-Rating und 205 USD Ziel
  • Stifel senkte kürzlich sein Kursziel auf 200 USD
  • Geplante Akquisition von Armis für 7,75 Milliarden USD
  • Quartalszahlen Ende Januar als nächster wichtiger Meilenstein

Goldman Sachs startete heute die Coverage von ServiceNow mit einem „Buy“-Rating und einem Kursziel von 205 USD — rund 45% über dem aktuellen Kurs von etwa 141,80 USD. Das kommt entgegen der Vorsicht anderer Beobachter: Erst am Freitag hatte Stifel sein Kursziel auf 200 USD gesenkt und auf zurückhaltende US-Bundesausgaben verwiesen. Reicht Goldmans Einschätzung, um diese Skepsis zu überlagern?

Wichtige Fakten (Kurzüberblick)
– Goldman Sachs: Buy, Kursziel 205 USD (≈ +45% Potenzial).
– Stifel: Kursziel gesenkt auf 200 USD (letzte Anpassung am Freitag).
– Armis-Akquisition: 7,75 Mrd. USD in bar; Abschluss erwartet H2 2026.
– 5‑für‑1-Aktiensplit Mitte Dezember; Aktie war 2025 insgesamt rund 30% im Minus.
– Nächster datengebundener Termin: Q4-/Jahreszahlen am 28. Januar.

Goldmans These

Goldman sieht ServiceNow als potenzielles „AI Control Tower“ für Unternehmen. Im Zentrum der Argumentation steht die Monetarisierung der GenAI-Funktionen von „Now Assist“ sowie Erweiterung in angrenzende Bereiche wie Security und CRM. Das Haus erwartet, dass diese Produkte neue Umsatzquellen eröffnen und das Kursziel rechtfertigen.

Strategische Belastungen und Unsicherheiten

Die Analystenstimmen divergieren vor allem wegen laufender strategischer Maßnahmen. ServiceNow will Armis für 7,75 Mrd. USD in bar übernehmen; das Management prognostiziert damit eine erhebliche Vergrößerung des adressierbaren Sicherheitsmarktes, zugleich erhöht die Transaktion kurzfristig Fragen zur Kapitalallokation und Integrationsumsetzung.

Hinzu kommen strukturelle Effekte: Ein 5‑für‑1-Split machte die Aktie zugänglicher, der Kurs schloss 2025 jedoch rund 30% schwächer — vor allem im Zuge von Volatilität im SaaS-Sektor. Im Management wurde mit der Ernennung von Hossein Nowbar zum President und Chief Legal Officer Anfang Januar ein Signal zur Stärkung der Governance gesetzt.

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Ausblick auf die Zahlen

Die Quartals- und Jahreszahlen am 28. Januar sind die erste Gelegenheit für das Management, Guidance nach der Armis-Ankündigung und den jüngsten Hinweisen auf einen schwächeren Bundessektor zu aktualisieren. Wichtige Messgrößen werden sein:
– Entwicklung bei Bundesverträgen (Federal Deal Flow),
– Zeitplan und finanzielle Auswirkungen der Armis-Integration,
– Konkrete Umsatzkennzahlen zu Now Assist (Pro-Plus-Lizenzen).

Technisch testet die Aktie Unterstützungsbereiche um 140 USD. Ein nachhaltiger Anstieg über 145 USD, gestützt durch positive Berichtsdaten oder klare Aussagen zur Armis‑Integration, würde die Chance auf eine Trendwende erhöhen. Bleiben strukturierte Antworten aus, droht Druck auf das Unterstützungsniveau um 140 USD.

Konkreter Schluss: Am 28. Januar wird spätestens klar, ob Managementangaben zu Federal Deals, Armis-Timeline und Now‑Assist‑Umsätzen die Skepsis der Märkte reduzieren können — positive, präzise Aussagen könnten den Kurs stabilisieren, ausbleibende Klarheit dürfte den Druck auf die Aktie verstärken.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.

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