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ServiceNow Aktie: Erfolgreich aufgestellt!

ServiceNow integriert KI-Plattform Moveworks und startet digitalen Service-Desk. Der Aktienkurs stieg nach positiven Signalen von Nvidia und starken Quartalszahlen deutlich.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neue KI-Plattform Autonomous Workforce vorgestellt
  • Digitaler Service-Desk mit über 90% Erfolgsquote
  • Aktienkurs legt nach Nvidia-Statement deutlich zu
  • Starke Umsatzentwicklung und Aktienrückkauf genehmigt

ServiceNow drückt bei KI im Unternehmensalltag aufs Tempo. Mit der neuen „Autonomous Workforce“-Plattform und der EmployeeWorks-Lösung bindet der Konzern die zugekaufte Moveworks-Dialog-KI komplett in das eigene Ökosystem ein. Ziel: Natürliche Sprache soll zu gesteuerten, durchgängigen Workflows werden – also vom Mitarbeiterwunsch bis zur Ausführung über Abteilungen hinweg.

EmployeeWorks: Digitaler Service-Desk startet

Kern der Einführung ist eine EmployeeWorks-Infrastruktur, die Conversational AI mit unternehmensweiter Suche kombiniert. Dazu kommt der erste spezialisierte „digitale Mitarbeiter“: der Level 1 Service Desk AI Specialist. Dieses Tool ist zunächst nur für ausgewählte Großkunden in einer kontrollierten Verfügbarkeit nutzbar.

ServiceNow nennt dazu frühe Leistungsdaten: Der KI-Spezialist soll über 90% der Standard-Anfragen von Mitarbeitern an die IT bearbeiten können. Routinefälle löse das System zudem 99% schneller als bisherige interne Vergleichswerte. Die breite Verfügbarkeit (General Availability) ist für Q2 2026 geplant. Moveworks bleibt laut Unternehmen parallel weiterhin als eigenständiges Produkt erhältlich.

Rückenwind von Nvidia und Anthropic

Nach den Produkt-News legte die Aktie um mehr als 4% zu. Zusätzlichen Schub gab ein öffentliches Statement von Nvidia-Chef Jensen Huang, der Sorgen zurückwies, KI könnte etablierte Enterprise-Software-Anbieter verdrängen. Seine Einschätzung: KI-Agenten würden Plattformen wie ServiceNow eher stärken als ersetzen, weil sie spezialisierte Business-Tools besser nutzbar machen.

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Parallel meldete Anthropic neue Enterprise-Integrationen für Claude in Zusammenarbeit mit ServiceNow. Die Partnerschaft soll Kunden helfen, KI-gestützte Anwendungen zu bauen und „trusted AI“ in kritischen Branchen einzusetzen. In der Folge kam es laut Bericht auch zu einer Rotation zurück in Softwarewerte, nachdem es zuvor deutliche Abverkäufe im Sektor gegeben hatte.

Zahlen, Rückkauf, Übernahmen

Die KI-Offensive setzt auf einer starken Abo-Entwicklung auf: Ende Januar meldete ServiceNow für das vierte Quartal Subscription-Umsätze von 3,466 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 21% gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig genehmigte der Verwaltungsrat zusätzliche 5 Mrd. US-Dollar für das Aktienrückkaufprogramm, um Verwässerungseffekte aus Aktienvergütung zu steuern.

Auch die Akquisitionsstrategie läuft weiter. Nach der Moveworks-Integration steht die geplante Übernahme von Veza im Raum, um Identity Security und Zugriffsmanagement über Cloud-Umgebungen und KI-Agenten hinweg zu stärken. Der Abschluss der Transaktion wird in der ersten Hälfte 2026 erwartet.

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