Der Software-Riese hat in diesem Jahr bereits fast die Hälfte seines Börsenwerts eingebüßt, getrieben von branchenweiten Sorgen um KI-Automatisierung. Nun hat das Management den Termin für die Quartalszahlen offiziell bestätigt und steht vor einer massiven Bewährungsprobe. Während die Aktie nahe ihrer Mehrjahrestiefs notiert, muss das Unternehmen beweisen, dass die eigenen, ambitionierten Wachstumsziele weiterhin realistisch sind.
Ambitionierte Ziele treffen auf KI-Sorgen
Verantwortlich für den jüngsten Kursrutsch auf 83,00 US-Dollar sind anhaltende Ängste, dass Künstliche Intelligenz das Geschäftsmodell von Enterprise-Software-Anbietern untergraben könnte. Allein in den vergangenen beiden Handelstagen verlor das Papier rund 15 Prozent an Wert und zog damit eine Parallele zu Konkurrenten wie Salesforce oder Adobe.
Diesem pessimistischen Marktumfeld stehen jedoch die ehrgeizigen Vorgaben des Managements gegenüber. Für das Gesamtjahr 2026 peilt ServiceNow ein währungsbereinigtes Wachstum der Abonnementeinnahmen von bis zu 20 Prozent an. Zudem soll die Free-Cashflow-Marge auf 36 Prozent steigen – eine deutliche Verbesserung gegenüber den Vorjahren. Für das abgelaufene erste Quartal stellte das Unternehmen Abonnementeinnahmen von bis zu 3,65 Milliarden US-Dollar in Aussicht.
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Analysten bleiben optimistisch
Marktbeobachter zeigen sich von der jüngsten Talfahrt weitgehend unbeeindruckt und halten an ihren positiven Einschätzungen fest. Für das erste Quartal rechnet der Konsens mit einem Gesamtumsatz von 3,75 Milliarden US-Dollar und einem bereinigten Gewinn je Aktie von 0,97 US-Dollar. Bemerkenswert ist die Entwicklung der Gewinnschätzungen: In den vergangenen 90 Tagen haben 27 Experten ihre Prognosen nach oben korrigiert, während nur zwei eine Senkung vornahmen. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit knapp 184 US-Dollar weit über dem aktuellen Niveau.
Am 22. April nach US-Börsenschluss wird das Unternehmen seine Bücher öffnen. Der Optionsmarkt preist für diesen Termin bereits eine erhebliche Kursbewegung von rund elf Prozent in beide Richtungen ein. Die detaillierten Zahlen und insbesondere die Aussagen des Managements zur konkreten Nachfrageentwicklung werden den Ausschlag geben, ob die fundamentale Wachstumsstory intakt bleibt oder der Markt seine KI-Sorgen weiter einpreist.
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