ServiceNow steht vor einer richtungsweisenden Woche. Am kommenden Mittwoch präsentiert der Softwarekonzern seine Quartalszahlen. Der Aktienkurs pendelt aktuell bei rund 96 US-Dollar. Damit notiert das Papier nah am Jahrestief.
Gegenwind aus Washington
In den Tagen vor dem Bericht strichen mehrere Großbanken ihre Kursziele zusammen. Citi senkte die Erwartung auf 177 US-Dollar. Mizuho und Oppenheimer zogen nach. Die Analysten verweisen auf ein schwächelndes US-Regierungsgeschäft. Öffentliche Aufträge verzögern sich. Parallel dazu belasten branchenweite Bewertungsabschläge den gesamten Softwaresektor.
Die Kaufempfehlungen bleiben trotzdem bestehen. Der Grund: Künstliche Intelligenz treibt das langfristige Geschäft an.
Institutionelle greifen zu
Trotz der Kursverluste kaufen Großaktionäre massiv Aktien. Die Consolidated Investment Group vervierfachte zuletzt ihre Position. Auch Sumitomo Mitsui Trust baute die Bestände im vierten Quartal deutlich aus. Profi-Investoren halten nun über 87 Prozent der ausstehenden Papiere.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei ServiceNow?
Ein Blick auf die Fundamentaldaten erklärt dieses Interesse. Analysten erwarten für das abgelaufene Quartal ein Umsatzwachstum von rund 21 Prozent.
Ein weiterer Fokus liegt auf dem freien Cashflow. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen hier 4,6 Milliarden US-Dollar. Für das laufende Jahr peilt das Management eine hohe Marge an. Die Bewertungsmodelle klaffen derweil weit auseinander. Morningstar sieht den fairen Wert der Aktie bei 1.050 US-Dollar. Das entspricht mehr als dem Zehnfachen des aktuellen Kurses.
Am 22. April müssen die Fakten auf den Tisch. Investoren fordern konkrete Beweise für das KI-Wachstum. Ferner rücken die ausstehenden Leistungsverpflichtungen in den Fokus. Sie zeigen, wie stark die Verzögerungen im US-Regierungsgeschäft wirklich ausfallen. Behauptet ServiceNow sein historisches Wachstum von 20 Prozent, könnte das den jüngsten Abwärtstrend stoppen.
ServiceNow-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ServiceNow-Analyse vom 18. April liefert die Antwort:
Die neusten ServiceNow-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ServiceNow-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
ServiceNow: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
