Startseite » News zu Unternehmen » Analystenstimmen » ServiceNow Aktie: Billionen-Deal vor dem Aus?
Symbolbild, KI-generiert

ServiceNow Aktie: Billionen-Deal vor dem Aus?

ServiceNow plant Übernahme von Veza für über eine Milliarde Dollar, um KI-Sicherheitsportfolio zu stärken. Die Aktie zeigt trotz robuster Quartalszahlen einen Abwärtstrend.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Milliarden-Deal für Sicherheitsstartup Veza
  • Aktie verzeichnet 24 Prozent Verlust im Jahr
  • Robuste Quartalszahlen trotz Kursrückgang
  • Geplanter Aktiensplit für Kleinanleger

Die ServiceNow Aktie steht am Wochenende im Fokus, nachdem Berichte über eine mögliche Übernahme im Sicherheitsbereich für Aufsehen sorgten. Der Enterprise-Software-Riese verhandelt angeblich über den Kauf des Startups Veza – ein Deal, der über eine Milliarde Dollar kosten könnte. Doch kann dieser Schachzug den Abwärtstrend der Aktie stoppen?

Milliarden-Übernahme in letzter Minute

Laut Berichten von The Information und TheFly befindet sich ServiceNow in fortgeschrittenen Gesprächen zur Übernahme des Sicherheits-Spezialisten Veza. Der Kaufpreis soll die Milliardengrenze überschreiten – ein klares Statement im Wettbewerb um KI-Sicherheitstechnologien.

Veza entwickelt Autorisierungsplattformen für Datenzugriffe, sowohl für menschliche Mitarbeiter als auch KI-Agenten. Diese Technologie passt perfekt zu ServiceNow’s Strategie, künstliche Intelligenz in seine Workflow-Automatisierungsprodukte zu integrieren. Die geplante Übernahme würde damit eine kritische Lücke im Portfolio schließen.

Finanziell wäre der Deal für ServiceNow problemlos zu stemmen: Das Unternehmen verfügte im dritten Quartal über 2,725 Milliarden Dollar Barreserven. Die Märkte reagierten verhalten positiv – die Aktie legte am Freitag um 1,16% auf 812,02 Dollar zu.

Analysten-Zweifel und Aktiensplit

Doch nicht alle sind überzeugt: Macquarie stufte die Aktie erst am Donnerstag von „Strong Buy“ auf „Neutral/Hold“ herab. Analyst Steven Koenig setzte zwar ein Kursziel von 860 Dollar, mahnte jedoch zur Vorsicht: ServiceNow sei ein „großartiges Unternehmen“, aber aktuell nur eine „durchschnittliche Aktie“.

Gleichzeitig steht ein wichtiger Corporate Action an: Am 5. Dezember stimmen die Aktionäre über einen 5:1-Aktiensplit ab. Bei Erfolg würde dies die aktuell über 800 Dollar teuren Aktien für Kleinanleger attraktiver machen.

Die fundamentalen Kennzahlen bleiben dennoch robust:
* Q3-Umsatz: 3,41 Milliarden Dollar (+22% zum Vorjahr)
* Abonnement-Umsatz: 3,30 Milliarden Dollar (+21,5%)
* Bereinigter Gewinn je Aktie: 4,82 Dollar (über Erwartungen)
* Ausstehende Leistungsverpflichtungen: 24,3 Milliarden Dollar

Abwärtstrend trotz starker Zahlen

Die geplante Veza-Übernahme kommt zu einem kritischen Zeitpunkt: Die ServiceNow Aktie hat in diesem Jahr 24% an Wert verloren und liegt damit deutlich hinter dem Nasdaq, der im gleichen Zeitraum 20% zulegte.

Allein im November brach die Aktie um 12,7% ein – einer der schwächsten Werte im Technologiesektor. Dabei handelt die Aktie aktuell mit einem Abschlag von etwa 43% zum durchschnittlichen Analystenkursziel von 1.149,67 Dollar.

Das KGV von 42 spiegelt weiterhin hohe Wachstumserwartungen wider. Doch die Frage bleibt: Reicht die strategische Veza-Übernahme aus, um den negativen Trend zu durchbrechen? Die kommende Woche mit der möglichen Deal-Bestätigung und der Aktiensplit-Entscheidung wird die Richtung vorgeben.

Anzeige

ServiceNow-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ServiceNow-Analyse vom 17. September liefert die Antwort:

Die neusten ServiceNow-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ServiceNow-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

ServiceNow: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu ServiceNow

Redaktion Kapitalmarktexperten

Unter „Redaktion Kapitalmarktexperten“ erscheinen Beiträge, die mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt werden. Themenauswahl, Quellen und die redaktionellen Regeln verantwortet die Redaktion; verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Dr. Robert Sasse. Hinweise und Korrekturen: kapitalmarktexperten.de/korrekturen/