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Symbolbild, KI-generiert

Sellas Life Sciences Aktie: REGAL-Studie vor 80. Ereignis

Sellas Life Sciences meldet Q2-Verlust, verfügt aber über 138 Mio. Dollar. Die Phase-3-REGAL-Studie steht kurz vor der finalen Auswertung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Nettoverlust im zweiten Quartal gestiegen
  • Liquidität von 138,3 Mio. Dollar gesichert
  • REGAL-Studie: 78 von 80 Ereignissen erreicht
  • Vanguard erhöht Anteil an Sellas

Sellas Life Sciences rückt mit seinem wichtigsten Hoffnungsträger in die finale Phase der klinischen Erprobung. Während das Unternehmen heute seine Finanzergebnisse für das zweite Quartal vorlegte, fokussiert sich das Anlegerinteresse fast vollständig auf den bevorstehenden Daten-Readout der Phase-3-REGAL-Studie.

Mit einer soliden Barreserve, die den operativen Betrieb bis weit in das Jahr 2027 hinein absichert, sieht sich die Firmenleitung für die kommenden Monate gut aufgestellt.

Quartalszahlen und Liquidität im Fokus

Das biopharmazeutische Unternehmen meldete für das zweite Quartal 2026 einen Nettoverlust von 9,61 Millionen US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem das Minus noch 6,60 Millionen US-Dollar betrug, hat sich der Verlust damit absolut vergrößert. Aufgrund einer gestiegenen Anzahl ausstehender Aktien verringerte sich der Verlust pro Aktie hingegen von 0,07 US-Dollar im Vorjahr auf nun 0,05 US-Dollar.

Trotz der laufenden Kosten für die klinische Forschung verfügt das Unternehmen über eine stabile finanzielle Basis. Zum Stichtag am 30. Juni 2026 beliefen sich die liquiden Mittel auf 138,3 Millionen US-Dollar.

Diese Kapitalausstattung ermöglicht es Sellas, die laufenden Studienprogramme ohne unmittelbaren Finanzierungsdruck fortzusetzen. Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben beliefen sich im abgelaufenen Quartal auf 6,3 Millionen US-Dollar, was die intensivierten Aktivitäten in der klinischen Pipeline widerspiegelt.

REGAL-Studie erreicht kritische Schwelle

Der wichtigste Kurstreiber für die Aktie bleibt die REGAL-Studie, in der der Krebsimpfstoff Galinpepimut-S (GPS) zur Behandlung von Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) untersucht wird.

Das Unternehmen gab bekannt, dass bereits 78 der für die finale Analyse notwendigen 80 Ereignisse – in diesem Fall Todesfälle innerhalb der Probandengruppen – eingetreten sind. Sobald das 80. Ereignis dokumentiert ist, kann die Entblindung der Daten und die anschließende finale Auswertung beginnen.

Anleger bewerten die ungewöhnlich lange Dauer der Studie zunehmend als positives Signal. Da der primäre Endpunkt das Gesamtüberleben ist, könnte eine verzögerte Erreichung der Ziel-Ereigniszahl auf einen signifikanten Überlebensvorteil der mit GPS behandelten Gruppe hindeuten.

Ein Erfolg in dieser Studie wäre für das Unternehmen der Durchbruch, da es sich um eine zulassungsrelevante Untersuchung handelt. Parallel dazu treibt Sellas den Wirkstoff SLS009 voran, für den im vierten Quartal 2026 erste Topline-Daten aus einer Phase-2-Studie erwartet werden.

Institutionelles Interesse und Marktreaktion

Das Vertrauen in die Pipeline scheint auch bei institutionellen Investoren zuzunehmen. So hat die Investmentgesellschaft Vanguard ihre Beteiligung an Sellas Life Sciences um 9,3 % aufgestockt und hält nun 8,23 Millionen Aktien. Analysten bewerten die Ausgangslage optimistisch; das Analysehaus Meixin vergibt für den Titel ein „Strong Buy“-Rating.

An der Börse wird die Erwartungshaltung mit einer hohen Volatilität eingepreist. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier bereits ein Plus von 284 %. Der aktuelle Kurs von 10,90 € unterstreicht diese dynamische Entwicklung der vergangenen Monate. Damit notiert die Aktie derzeit rund 11 % über ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 9,81 €, was den kurzfristig positiven Trend der letzten Wochen bestätigt. Dennoch bleiben die Risiken für Anleger hoch, da der Erfolg des Unternehmens maßgeblich von den ausstehenden Studiendaten abhängt.

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Diskussion zu Sellas Life Sciences

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