78 von 80 erforderlichen Todesfällen sind eingetreten. Bei Sellas Life Sciences fehlt nur noch ein Bruchteil bis zum Daten-Lock der entscheidenden Phase-3-Studie REGAL. Am Markt sorgt dieses Warten für extreme Ausschläge. Allein in den vergangenen 30 Tagen schoss der Kurs um knapp 64 Prozent nach oben.
Die Nervosität der Investoren spiegelt sich in einer annualisierten Volatilität von fast 116 Prozent wider. Nach einer rasanten Rallye markierte das Papier Mitte der Woche ein neues 52-Wochen-Hoch bei 7,70 Euro. Zum Freitagsschluss pendelte sich der Kurs nach einer scharfen Korrektur bei 6,70 Euro ein.
Das Rätselraten um die Kontrollgruppe
Im Zentrum des Interesses steht der Immuntherapie-Kandidat Galinpepimut-S zur Behandlung von akuter myeloischer Leukämie. Das Management kennt die bisherigen Ergebnisse nicht. Die ungewöhnlich lange Dauer bis zum Erreichen der Zielereignisse spaltet derzeit die Meinungen.
Einige Marktbeobachter interpretieren die Verzögerung als Zeichen für eine verlängerte Überlebenszeit im Behandlungsarm. Skeptiker verweisen indes auf die Kontrollgruppe. Sie vermuten, dass die Standardbehandlung durch neuere Medikamente wie Venetoclax besser abschneidet als historische Vergleichswerte vermuten lassen.
Volle Kassen für die Zulassung
Finanziell hat sich das Biopharma-Unternehmen für die kommenden Monate gerüstet. Die Barreserven kletterten im ersten Quartal auf 107,1 Millionen US-Dollar. Demgegenüber stand ein überschaubarer Nettoverlust von 8,4 Millionen US-Dollar.
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Parallel dazu zog Sellas die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,1 Millionen US-Dollar an. Das Management begründet diesen Schritt mit konkreten Vorbereitungen für einen möglichen Zulassungsantrag.
Trotz des finanziellen Polsters warnen erste Analysten vor überzogenen Erwartungen. Mit Verweis auf die unklare Performance der Kontrollgruppe stuften einige Experten die Aktie kürzlich auf „Strong Sell“ herab. Sie befürchten eine Entkopplung der Bewertung vom realistischen Marktpotenzial.
Abseits des Leitkandidaten treibt Sellas den selektiven CDK9-Inhibitor SLS009 voran. Für dieses Programm läuft aktuell eine Phase-2-Studie mit neu diagnostizierten Leukämie-Patienten. Die ersten belastbaren Topline-Daten für diesen zweiten Hoffnungsträger plant das Management für das vierte Quartal 2026 ein.
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