Morgan Stanley setzt ein starkes Zeichen für Seagate Technology. Die Analysten der Großbank hoben das Kursziel für den Datenspeicher-Spezialisten massiv an – von 767 auf 1.035 Dollar. Das „Overweight“-Rating bleibt bestehen.
Die Aktie reagierte prompt. Am Montag legte sie um 7,69 Prozent auf 868,00 Euro zu und markierte mit 870,00 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Auf Jahressicht ergibt sich ein Plus von über 665 Prozent. Seit Jahresbeginn liegt die Aktie knapp 254 Prozent im Plus.
Mit HAMR gegen die Datenflut
Der Optimismus der Analysten speist sich aus Seagates strategischer Position im Wachstumsmarkt für Massenspeicher. Hyperscale-Rechenzentren, Cloud-Computing und die Künstliche Intelligenz treiben die Nachfrage nach großen Speicherkapazitäten.
Seagate setzt dabei auf technologische Innovationen. Die Heat-Assisted Magnetic Recording (HAMR) und Multi-Actuator-Technologie sollen höhere Datendichten und bessere Leistung ermöglichen. Ein entscheidender Vorteil in einem Markt, der vor immer größeren Datenmengen steht.
Die Konkurrenz schläft nicht. Western Digital und Toshiba bleiben ernstzunehmende Gegner. Seagate kann jedoch auf langjährige Partnerschaften mit großen Cloud-Anbietern und Enterprise-Kunden bauen. Dazu kommt das Engineering-Know-how des Konzerns.
SSD als zweites Standbein
Parallel zum HDD-Kerngeschäft baut Seagate das SSD-Portfolio aus. Der Markt verlangt zunehmend nach Hochleistungsspeichern mit geringer Latenz für kritische Anwendungen.
Die Kombination aus KI-Boom, Cloud-Expansion und kontinuierlicher Innovation gibt dem Unternehmen Rückenwind. Seagate hat die Chance, von einem strukturellen Megatrend zu profitieren. Die Analysten trauen dem Konzern jedenfalls einiges zu.
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