Summit Insights hat Seagate am 28. Oktober auf „Halten“ abgestuft. Medienberichten zufolge begründete das Analysehaus den Schritt mit einem weniger günstigen Branchenumfeld auf dem Weg ins Jahr 2027. Die Herabstufung folgte auf Quartalszahlen, bei denen Seagate ein Umsatzwachstum von 61% gegenüber dem Vorjahr gemeldet hatte.
Wachstum und Ausblick im Fokus
Seagate erzielte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatz von 4,233 Milliarden $. Das Unternehmen veröffentlichte die Ergebnisse am 27. Oktober. Der verwässerte Gewinn je Aktie erreichte nach den Rechnungslegungsregeln GAAP 7,59 $; auf bereinigter Nicht-GAAP-Basis waren es 7,68 $.
Der freie Cashflow belief sich auf 1,5 Milliarden $. Für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 stellte Seagate einen Umsatz von 4,8 Milliarden $ in Aussicht. Die angegebene Schwankungsbreite beträgt dabei jeweils 100 Millionen $ nach oben und unten.
Beim bereinigten verwässerten Gewinn je Aktie erwartet das Unternehmen 9,20 $, mit einer Schwankungsbreite von jeweils 0,20 $. Diese Angaben sind die Prognose für das Folgequartal, nicht bereits erzielte Ergebnisse.
Kursziele gehen auseinander
Auch bei den Kurszielen fielen die Analystenreaktionen unterschiedlich aus. Medienberichten zufolge senkten drei Analysehäuser ihre Ziele am 28. Oktober nach den Ergebnissen auf Werte zwischen 900 $ und 1.050 $.
Baird hob sein Kursziel dagegen am selben Tag von 1.080 $ auf 1.350 $ an. Gestern stieg die Seagate-Aktie um 1,9%.
Am 27. Oktober erklärte Seagate außerdem eine vierteljährliche Bardividende von 0,76 $ je Aktie. Die Auszahlung ist für den 7. Januar 2027 an Aktionäre vorgesehen, die am 23. Dezember 2026 als Anteilseigner registriert sind.
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