Über 35 Prozent Kursverlust seit Jahresbeginn — bei Schrodinger liegen Anspruch und Marktrealität derzeit weit auseinander. Während das Unternehmen den Umbau seines Geschäftsmodells vorantreibt, markierte die Aktie zuletzt neue Tiefstände. Die im Mai anstehenden Quartalszahlen müssen nun belegen, dass der Übergang zu gehosteter Software die gewünschte Stabilität bringt.
Das Unternehmen rückt den jährlichen Vertragswert (Annual Contract Value, ACV) ins Zentrum der Berichterstattung. Dieser Wechsel spiegelt die strategische Umstellung auf gehostete Verträge wider. Ziel ist eine bessere Planbarkeit der Einnahmen. Für das Geschäftsjahr 2026 strebt das Management ein ACV-Wachstum zwischen 10 und 15 Prozent an.
Onkologie-Pipeline im Fokus
Parallel zur Software-Sparte forciert Schrodinger seine Onkologie-Projekte. Im Zentrum stehen zwei Wirkstoffkandidaten in der ersten klinischen Phase. Der MALT1-Inhibitor SGR-1505 erhielt kürzlich den Fast-Track-Status der US-Gesundheitsbehörde FDA. Für den zweiten Kandidaten, SGR-3515, werden erste klinische Daten in der ersten Jahreshälfte 2026 erwartet.
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Indes skaliert das Unternehmen seine computergestützte Plattform für neue Marktsegmente. Ein Schwerpunkt liegt auf Lösungen für die prädiktive Toxikologie, um Fehlerraten in der frühen Wirkstoffentwicklung zu senken. Kooperationen in der Materialwissenschaft und Batterietechnik sollen das Softwaregeschäft in den kommenden drei Jahren zusätzlich stützen.
Marktreaktion und Rentabilitätsziel
Anleger reagieren derweil nervös auf die Transformationsphase. Die Aktie verlor am Donnerstag über sieben Prozent und notiert bei 9,85 Euro. Mit einem Relative-Stärke-Index von knapp 20 gilt das Papier technisch als deutlich überverkauft.
Finanziell plant der Vorstand dennoch langfristig. Bis Ende 2028 soll ein positives bereinigtes EBITDA erreicht werden. Die Veröffentlichung der Quartalsergebnisse im Mai bietet die nächste Gelegenheit, die Fortschritte bei der Cloud-Migration und der klinischen Pipeline anhand konkreter Zahlen zu bewerten.
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