Der Hunger der Künstlichen Intelligenz nach Energie stellt Stromnetze weltweit vor massive Herausforderungen. Schneider Electric reagiert auf diesen Trend mit einer neuen globalen Allianz und dem gezielten Ausbau spezialisierter Kühltechnik für Rechenzentren. Doch reicht diese strategische Positionierung aus, um den jüngsten Aufwärtstrend der Aktie nachhaltig zu festigen?
Strategische Allianz für das Stromnetz der Zukunft
Um den weltweit steigenden Strombedarf zu bewältigen, hat Schneider Electric gemeinsam mit Bloomberg New Economy die „Energy Technology Coalition“ ins Leben gerufen. Die Initiative verfolgt das Ziel, den Einsatz von KI und digitalen Zwillingen im Netzmanagement zu beschleunigen. Da der globale Strombedarf laut Prognosen bis 2050 um bis zu 75 % steigen könnte, konzentriert sich die Koalition darauf, Hemmnisse bei der Einführung effizienter, nachfrageseitiger Technologien abzubauen.
Die Bedeutung dieser digitalen Transformation wird besonders durch den rasanten Zuwachs bei Rechenzentren und der industriellen Elektrifizierung unterstrichen. Schneider Electric setzt hierbei auf KI-gestütztes Netzmanagement, um die Widerstandsfähigkeit der Energiesysteme zu erhöhen und den Verbrauch proaktiv zu optimieren.
Kühltechnik und Ladelösungen als Wachstumstreiber
Parallel zur strategischen Netzwerkbildung investiert das Unternehmen massiv in physische Infrastruktur. In Bengaluru, Indien, wurde kürzlich die erste Produktionsstätte für Motivair-Flüssigkeitskühlungen eröffnet. Es ist der dritte Standort dieser Art weltweit und soll die für KI-Anwendungen unerlässlichen Hochleistungs-Kühlsysteme liefern. Durch die lokale Produktion stärkt das Management die Lieferkette für den wachsenden indischen Markt und bedient gleichzeitig die internationale Nachfrage nach hochdichten Infrastrukturlösungen.
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Auch im Bereich der E-Mobilität baut das Unternehmen seine Kapazitäten aus. Mit dem neuen EVlink Pro DC 720 wurde eine Ladelösung vorgestellt, die bis zu 720 kW leistet und das gleichzeitige Laden von zwölf Fahrzeugen ermöglicht. Mit einem Wirkungsgrad von 97 % zielt das System auf die hohen Anforderungen von Flottenbetreibern und öffentlichen Ladeparks ab.
Charttechnik: 52-Wochen-Hoch im Visier
An der Börse spiegeln sich diese Expansionsschritte in einer positiven Dynamik wider. Die Aktie notiert aktuell bei 262,95 € und liegt damit nur noch etwa 2,6 % unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 269,85 €, das erst Mitte Februar erreicht wurde. Besonders beeindruckend zeigt sich die kurzfristige Performance mit einem Plus von über 15 % innerhalb der letzten 30 Tage.
Trotz dieser Rallye signalisiert der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 46,6 derzeit keine Überhitzung. Solange das Papier deutlich über dem 50-Tage-Durchschnitt von 240,71 € verbleibt, ist der technische Aufwärtstrend intakt. Die nächste markante Hürde stellt nun das Rekordhoch bei knapp 270 € dar, dessen Überwinden den Weg für weitere Zuwächse ebnen könnte.
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