Der Öldienstleister Schlumberger blickt mit klaren Wachstumsplänen ins neue Jahr. Neben soliden Quartalszahlen setzt der Konzern auf eine rasche Expansion in Venezuela und ein boomendes Datenzentrum-Geschäft. Können diese Initiativen den Aktienkurs weiter beflügeln?
CEO Olivier Le Peuch betonte die einzigartige Positionierung des Unternehmens für eine Ausweitung der Geschäfte in Venezuela, wo Schlumberger aktuell der einzige aktive Dienstleister ist. Mit vorhandenen Anlagen, Ausrüstung und Personal vor Ort könnte das Wachstum dort schnell Fahrt aufnehmen, sobald die Rahmenbedingungen stimmen. Historisch war das Unternehmen der größte Player in der Region.
Datenzentren als Wachstumstreiber
Ein weiterer Hoffnungsträger ist das Segment für Datenzentren, das Dienstleistungen wie modulare Fertigung und Kühlung anbietet. Hier konnte sich der Umsatz im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppeln. Für das Gesamtjahr 2025 wird für dieses Geschäft ein Umsatz von rund 1 Milliarde US-Dollar erwartet – mit Aussicht auf weiteres Wachstum bis zum Ende des Jahrzehnts.
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Schlumberger erwartet, dass die internationale Aktivität und Offshore-Tiefsee-Projekte bis Ende 2026 das Niveau von 2025 übertreffen werden. Für das Gesamtjahr prognostiziert das Management einen Umsatz zwischen 36,9 und 37,7 Milliarden US-Dollar.
Attraktive Aktionärsrenditen im Fokus
Die finanzielle Stärke spiegelt sich auch in der Kapitalrückgabe wider:
* Für 2026 wurde eine Dividendenerhöhung um 3,5 % angekündigt.
* Insgesamt plant das Unternehmen, mehr als 4 Milliarden US-Dollar an Aktionäre zurückzugeben – nach bereits 4 Milliarden US-Dollar durch Rückkäufe und Dividenden im Jahr 2025.
Die Aktie notiert nach den jüngsten Gewinnen nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 42,00 Euro und hat seit Jahresanfang über 22 % zugelegt. Die nächste Dividendenzahlung ist für den 2. April 2026 vorgesehen, das Ex-Datum liegt am 11. Februar. Die kommenden Quartalszahlen werden zeigen, ob die expansiven Pläne bereits Früchte tragen.
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