Das schwedische Fintech SaveLend AB hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer Rückkehr in die operative Gewinnzone abgeschlossen. Neben der Stabilisierung des Kerngeschäfts im vierten Quartal prägt vor allem der Verkauf der Tochtergesellschaft Billecta die aktuelle Neuausrichtung des Unternehmens. Kann SaveLend diesen Schwung nutzen, um seine Marktposition im laufenden Jahr nachhaltig zu stärken?
Operativer Turnaround im vierten Quartal
Der jüngste Jahresabschluss zeigt eine deutliche Verbesserung der Ertragslage. Im vierten Quartal 2025 steigerte SaveLend den Nettoumsatz auf 29,6 Millionen SEK, nach 26,5 Millionen SEK im Vorjahreszeitraum. Besonders relevant für Investoren ist der Sprung in die operative Profitabilität: Das Unternehmen erzielte ein positives EBITDA von 0,9 Millionen SEK, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Verlust von 4,8 Millionen SEK zu Buche stand.
Betrachtet man das Gesamtjahr 2025, landete das EBITDA mit 0,4 Millionen SEK ebenfalls im positiven Bereich (Vorjahr: -7,4 Millionen SEK). Trotz dieser operativen Fortschritte blieb das Nettoergebnis im vierten Quartal mit -5,4 Millionen SEK negativ, was vor allem auf anhaltende Abschreibungen und Finanzierungskosten zurückzuführen ist.
Billecta-Verkauf stärkt die Bilanz
Ein zentraler Pfeiler der aktuellen Strategie ist die Trennung von der Tochtergesellschaft Billecta AB. Ende Dezember 2025 veräußerte SaveLend seinen 78-prozentigen Anteil an die norwegische Kravia-Gruppe. Der Gesamtwert der Transaktion beläuft sich auf bis zu 117 Millionen SEK, wovon rund 82 Millionen SEK als Initialzahlung vereinbart wurden.
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Der Abschluss des Verkaufs war für den Zeitraum Januar bis Februar 2026 geplant. SaveLend rechnet durch die Entkonsolidierung mit einem Buchgewinn von etwa 40 Millionen SEK im ersten Quartal 2026. Abhängig von der Geschäftsentwicklung der Billecta im laufenden Jahr könnte zudem eine Earn-out-Zahlung von bis zu 35 Millionen SEK fließen. Dieser Liquiditätszufluss ist für das Unternehmen von großer Bedeutung, da die liquiden Mittel zum Berichtszeitpunkt lediglich 8,5 Millionen SEK betrugen.
Fokus auf das Kerngeschäft
Nach der Umstrukturierung konzentriert sich das Management verstärkt auf die eigene Investmentplattform. Für das laufende Jahr hat sich SaveLend bereits eine Kapitalzusage von NordIX gesichert. Der Partner plant, im Jahr 2026 insgesamt 120 Millionen SEK in die Plattformstrategien von SaveLend zu investieren.
Parallel dazu treibt das Unternehmen die Beantragung einer Lizenz als Kreditmarktinstitut voran. Dieser regulatorische Schritt soll im ersten Quartal 2026 die finanzielle Flexibilität und das Leistungsspektrum erweitern. Am 8. Mai 2026 wird das Management auf der Jahreshauptversammlung weitere Details zur operativen Umsetzung dieser Pläne präsentieren.
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