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Symbolbild, KI-generiert

SAP: npm-Pakete am 29. April kompromittiert

Cyberkriminelle erbeuten Zugangsdaten über manipulierte SAP-Entwicklerpakete. Das Unternehmen entfernte die betroffenen Komponenten umgehend.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Angriff auf SAP-Entwickler-Ökosystem
  • Manipulierte npm-Pakete infiziert
  • Zugangsdaten und Tokens gestohlen
  • SAP entfernte kompromittierte Software

Hacker haben das Entwickler-Ökosystem von SAP ins Visier genommen. Über manipulierte Software-Pakete griffen sie sensible Zugangsdaten ab. Der Vorfall zeigt die Verwundbarkeit globaler Lieferketten für Code.

Schadcode in Standard-Paketen

Der Cyberangriff fiel am 29. April auf. Die Täter infizierten weit verbreitete npm-Pakete von SAP. Dazu zählen Kernkomponenten wie Datenbank-Dienste und Entwickler-Werkzeuge. Die Gruppe „TeamPCP“ schleuste schadhafte Skripte ein. Diese führten sich bei der Installation der Software automatisch aus.

Die Schadsoftware durchsuchte die Rechner der Entwickler. Sie sammelte Zugangsdaten, Sicherheitsschlüssel und Tokens. Anschließend verschlüsselten die Angreifer die Beute. Sie veröffentlichten die Daten auf GitHub unter dem Titel „A Mini Shai-Hulud has Appeared“.

Die Attacke trifft wichtige Bausteine der SAP-Infrastruktur. Betroffen sind das Cloud Application Programming Model und das Cloud MTA Build Tool.

Reaktion und Marktauswirkungen

SAP reagierte umgehend. Das Unternehmen entfernte die kompromittierten Pakete aus dem Netz. Die Folge: Kunden müssen nun ihre Systeme prüfen und Passwörter ändern.

Die Börse konnte auf diese Nachrichten noch nicht reagieren. Am 1. Mai ruht der Handel feiertagsbedingt. Der letzte offizielle Schlusskurs der SAP-Aktie lag bei 145,16 Euro.

Der Vorfall unterstreicht ein wachsendes Branchenproblem. Hacker zielen zunehmend auf die Lieferketten von Open-Source-Software ab. Ein erfolgreicher Einbruch in diese Systeme bietet Tätern weitreichenden Zugriff auf Unternehmensnetzwerke. Am kommenden Handelstag preisen Investoren dieses Sicherheitsrisiko bei SAP erstmals in den Kurs ein.

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Eduard Altmann

Eduard Altmann ist Finanzexperte mit über 25 Jahren Erfahrung an den globalen Finanzmärkten. Als Analyst und Autor beim VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft spezialisiert er sich auf Aktienmärkte, Gold, Silber, Rohstoffe und den Euro.

Altmann ist überzeugter Verfechter des Value-Investing und identifiziert unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. Sein Börsendienst "Megatrend-Depot" vermittelt praxisnahe Strategien erfolgreicher Value-Investoren. Mit seinem Motto "Manage dein Vermögen selbst" inspiriert er Anleger zur eigenverantwortlichen Vermögensverwaltung.

Seine Analysen basieren auf der fortschrittlichen Gann-Strategie, die präzise Vorhersagen für Rohstoffmärkte ermöglicht. Diese technische Analysemethode kombiniert historische Daten mit Zyklusanalysen und macht seine Marktprognosen besonders treffsicher.

Durch zahlreiche Publikationen und verständliche Erklärungen komplexer Finanzthemen unterstützt Altmann sowohl Einsteiger als auch erfahrene Investoren bei fundierten Anlageentscheidungen. Seine Arbeit verbindet theoretische Expertise mit praktischen Empfehlungen für den strategischen Vermögensaufbau.