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SAP Aktie: Zuwächse übersteigen Erwartungen!

SAP schüttet 2,50 Euro Dividende aus und präsentiert auf der Sapphire-Konferenz die KI- und Cloud-Strategie. Das Aktienrückkaufprogramm läuft.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Dividendenzahlung von 2,50 Euro
  • Sapphire-Konferenz ab 11. Mai
  • Cloud-Erlöse wachsen um 27 Prozent
  • Aktienrückkauf bis 2027 geplant

Für SAP-Aktionäre verdichten sich die Ereignisse. Am Freitag landet die Dividende auf den Depots, vier Tage später öffnet die Sapphire-Konferenz in Orlando. Dort will der Konzern zeigen, wie KI-Strategie und Cloud-Ausbau in konkrete Kundenergebnisse übersetzt werden.

2,50 Euro je Aktie ab Freitag

Die Hauptversammlung vom 5. Mai hat die Ausschüttung von 2,50 Euro je Aktie beschlossen. Die Auszahlung erfolgt am dritten Geschäftstag nach dem Beschluss — also am 8. Mai. Insgesamt fließen rund 2,88 Milliarden Euro an die Aktionäre.

Das entspricht einem Plus von 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Ausschüttungsquote liegt bei 40 Prozent des Gewinns nach Steuern — exakt an der Untergrenze der eigenen Dividendenpolitik. Im Vorjahr hatte SAP noch 52 Prozent ausgeschüttet.

Seit dem Ex-Tag am 6. Mai wird die Aktie ohne Dividendenanspruch gehandelt. Der Kurs notiert aktuell bei 149,28 Euro, ein Plus von knapp einem Prozent. Das 52-Wochen-Tief liegt bei 139,12 Euro, das Hoch bei 271,60 Euro.

Sapphire als nächster Katalysator

Vom 11. bis 13. Mai findet die SAP Sapphire in Orlando statt. CEO Christian Klein und weitere Vorstandsmitglieder präsentieren dort eine neu gestaltete Joule-Erfahrung und eine Vision, wie Unternehmen künftig arbeiten sollen.

Die Konferenz trifft auf ein operativ gut aufgestelltes Unternehmen. Im ersten Quartal 2026 wuchsen die Cloud-Erlöse um 27 Prozent auf 5,96 Milliarden Euro. Der Cloud-ERP-Suite-Umsatz legte sogar um 30 Prozent zu, der Current Cloud Backlog stieg um 25 Prozent auf 21,93 Milliarden Euro.

Trotz eines Umsatzmisses im ersten Quartal hielt SAP seine Jahresprognose aufrecht. Der Konzern erwartet einen Cloud-Umsatz von 25,8 bis 26,2 Milliarden Euro — ein Wachstum von 23 bis 25 Prozent bei konstanten Währungen.

Das Management warnte allerdings, dass das Q1-Wachstum durch Sondereffekte begünstigt wurde. Im zweiten Quartal dürfte sich die Dynamik abschwächen.

Rückkaufprogramm läuft

Im Januar kündigte SAP ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 10 Milliarden Euro an. Die Laufzeit endet Ende 2027.

Auf der Hauptversammlung wurde zudem die Nachfolge an der Aufsichtsratsspitze eingeleitet. René Obermann — Vorsitzender des Airbus-Aufsichtsrats und Chairman Europe bei Warburg Pincus — soll Pekka Ala-Pietilä ablösen, der den Vorsitz 2027 abgibt.

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Diskussion zu SAP

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.