Operativ liefert SAP starke Zahlen und sichert sich strategische Aufträge. An der Börse sieht die Realität anders aus. Seit Jahresbeginn hat die Aktie über 26 Prozent an Wert verloren. Ein neuer Cloud-Deal in Frankreich liefert nun frische Argumente für eine Trendwende.
Durchbruch bei europäischer Cloud-Strategie
Der französische Technologiekonzern Thales nutzt künftig die Cloud-Software von SAP. Die Bereitstellung erfolgt über die Infrastruktur von S3NS. Dieses Gemeinschaftsunternehmen von Thales und Google Cloud erfüllt strenge europäische Datenschutzvorgaben. Für die Walldorfer ist das ein wichtiger Schritt. Das Unternehmen kann so Bedenken öffentlicher Auftraggeber ausräumen. Das Ziel: neue Marktanteile im regulierten Sektor.
Fristende für Aktionäre
Parallel dazu drängt die Zeit für Aktionäre. Wer am 5. Mai auf der virtuellen Hauptversammlung abstimmen möchte, muss bis Mitternacht seinen Anteilsbesitz nachweisen. Auf der Tagesordnung steht ein Dividendenvorschlag von 2,50 Euro je Aktie. Das entspricht einer leichten Anhebung gegenüber dem Vorjahr. Stimmen die Eigentümer zu, fließt das Geld am 8. Mai auf die Konten.
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Rückenwind von Analysten
Unterstützung erhält das Management aus dem Analystenlager. Die britische Investmentbank Barclays rät weiterhin zum Kauf und ruft ein Kursziel von 220 Euro auf. Die Experten loben das jüngste Quartalsergebnis. Besonders der Auftragsbestand in der Cloud überzeugte. Dieser kletterte währungsbereinigt um ein Viertel auf 21,9 Milliarden Euro. Der Markt wertet dies als Beleg für den erfolgreichen Umbau.
An der Börse reagieren Anleger am Dienstag verhalten. Die Aktie notiert bei knapp 149 Euro leicht im Plus. Vom 52-Wochen-Hoch bei rund 272 Euro ist das Papier weit entfernt. Der Abstand beträgt mehr als 45 Prozent.
Ausblick auf den Mai
Der nächste Impuls für den Aktienkurs folgt bereits Mitte Mai. Auf der Kundenkonferenz Sapphire in Orlando präsentiert SAP weitere Details zur Integration von Künstlicher Intelligenz. Vorstandschef Christian Klein macht KI zur Bedingung für künftiges Cloud-Wachstum. An den Jahreszielen rüttelt er nicht. Der Konzern peilt für 2026 ein operatives Ergebnis von bis zu 12,3 Milliarden Euro an.
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