SAP hat am Dienstag weitere Rückkäufe eigener Aktien gemeldet. Vom 26. bis einschließlich 30. Oktober kaufte das Unternehmen im Rahmen seines Aktienrückkaufprogramms 50.000 eigene Aktien über XETRA zurück.
Bis zum 30. Oktober erreichte das kumulierte Rückkaufvolumen damit rund 9,1 Millionen Aktien, wie SAP in der Pflichtmitteilung bekannt gab. Die gemeldeten Käufe erfolgten im Rahmen des bestehenden Programms.
Schwaches Umfeld für Technologiewerte
Gestern fiel die SAP-Aktie um 3,4% auf einen Schlusskurs von 209,40 €. Parallel belastete ein weltweiter Ausverkauf bei KI- und Halbleiterwerten den deutschen Aktienmarkt. Medienberichten zufolge standen dabei Sorgen über künftige KI-Investitionen und eine möglicherweise strengere Regulierung im Vordergrund.
Bereits am Dienstag hatte Medienberichten zufolge die gesenkte Umsatzprognose von Teamviewer für 2026 auf SAP und andere Softwarewerte gedrückt. Der Bericht ordnete die damalige Belastung als Brancheneffekt ein, nicht als Folge einer eigenen SAP-Unternehmensmeldung.
Cloud-Geschäft und nächster Berichtstermin
Vor rund zwei Wochen meldete SAP für das dritte Quartal 2026 ein Cloud-Umsatzwachstum von 26 %. Der Cloud-Auftragsbestand lag bei 24,1 Mrd. €. Zugleich aktualisierte das Unternehmen seinen Ausblick für die Cloud- sowie die Cloud- und Softwareumsätze 2026.
SAP und NTT kündigten zudem eine Zusammenarbeit bei souveränen Cloud-Angeboten und SAP-Business-AI-Funktionen an. Auf der SAP TechEd kündigte SAP außerdem neue KI-Funktionen für Entwickler an, darunter Erweiterungen mit einem Schwerpunkt auf autonomer Ausführung.
Die Veröffentlichung der vorläufigen Ergebnisse für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2026 ist für den 28.01.2027 angekündigt. Die Analysten- und Investorenkonferenz soll um 07:00 Uhr MEZ beginnen.
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