Der Fehlstart in das Börsenjahr 2026 ist perfekt. Anleger, die auf eine Erholung beim wertvollsten deutschen Technologiekonzern gehofft hatten, wurden am Freitag enttäuscht. Statt einer Bodenbildung sendet die Aktie ein klares charttechnisches Warnsignal und rutscht immer tiefer in die roten Zahlen.
- Kursrutsch: Aktie fällt auf 201,95 Euro
- Warnsignal: Neues 52-Wochen-Tief markiert
- Trend: Minus 16 % in nur sieben Tagen
Der Handelstag am Freitag bestätigte den negativen Trend der letzten Woche eindrucksvoll. Mit einem Abschlag von 3,07 Prozent schloss das Papier bei 201,95 Euro und gehörte damit zu den schwächsten Werten im Marktumfeld. Die Verkaufswelle hat an Dynamik gewonnen: Allein in den letzten sieben Tagen verlor der Titel über 16 Prozent an Wert.
Chartbild trübt sich ein
Besonders schwer wiegt die Tatsache, dass SAP mit dem Schlusskurs vom Freitag exakt auf ein neues 52-Wochen-Tief gefallen ist. Wichtige Unterstützungszonen der vergangenen Wochen hielten dem Druck der Bären nicht stand.
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Auch der Blick auf die gleitenden Durchschnitte verheißt wenig Gutes. Der Kurs notiert inzwischen fast 15 Prozent unter der 200-Tage-Linie, was technisch orientierte Investoren als Bestätigung eines intakten Abwärtstrends werten. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei gut 280 Euro ist mittlerweile auf rund 28 Prozent angewachsen.
Warten auf Zahlen
Die Nervosität am Markt dürfte kurzfristig hoch bleiben. Marktteilnehmer blicken nun gespannt auf den 29. Januar 2026, wenn der Konzern seine Bücher für das abgelaufene Quartal öffnet. Bis dahin steht vor allem die psychologisch wichtige Marke von 200 Euro im Fokus.
Sollte diese Unterstützung nachhaltig brechen, droht eine weitere Verschärfung der Verkaufswelle durch ausgelöste Stop-Loss-Orders. Für eine erste Entspannung müsste der Kurs zügig den Bereich um 210 Euro zurückerobern, doch angesichts des aktuellen Momentums stehen die Käufer vor einer schwierigen Aufgabe.
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