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SAP Aktie: KI-Offensive in Fabriken

SAP schließt strategische Partnerschaften mit Foxconn und NVIDIA, um KI direkt in die Fertigung zu bringen, während der Aktienkurs ein neues 52-Wochen-Tief erreicht.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neue Allianz mit Foxconn für KI-gesteuerte Lieferketten
  • Partnerschaft mit NVIDIA für maßgeschneiderte KI-Agenten
  • Roboter-Prototyp SafetyGuard erkennt Sicherheitsmängel
  • Aktienkurs erreicht 52-Wochen-Tief trotz Rückkäufen

Während die Papiere des Walldorfer Softwarekonzerns auf ein neues Jahrestief abrutschen, treibt das Management eine weitreichende strategische Neuausrichtung voran. Auf der NVIDIA GTC präsentierte SAP eine Reihe von Partnerschaften, die künstliche Intelligenz aus der reinen Softwarewelt direkt in physische Fabrikhallen bringen sollen.

Allianz mit Nvidia und Foxconn

Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist eine neue Kooperation mit dem taiwanischen Fertigungsgiganten Foxconn. Ziel des Abkommens ist es, SAPs Geschäftsdaten mit der Produktionsexpertise von Foxconn zu verschmelzen, um Lieferketten durch KI effizienter zu steuern.

Gleichzeitig positioniert sich SAP als einer von 17 Schlüsselpartnern für das neue NVIDIA Agent Toolkit. Über die hauseigene Plattform Joule Studio erhalten Kunden künftig die Möglichkeit, maßgeschneiderte KI-Agenten zu entwickeln. Diese sollen komplexe Automatisierungsaufgaben über verschiedene Unternehmenssysteme hinweg selbstständig ausführen.

Roboter übernehmen die Inspektion

Parallel zur Messe in den USA meldete der Konzern am Mittwoch den Ausbau seiner langjährigen Zusammenarbeit mit der UnternehmerTUM in München. Hier rückt das Zukunftsfeld der „Embodied AI“ in den Vordergrund – die Verknüpfung von künstlicher Intelligenz mit physischen Robotern.

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Ein konkretes Resultat dieser Kooperation ist der Prototyp SafetyGuard. Dabei überprüfen Drohnen oder humanoide Systeme selbstständig Arbeitsbereiche. Ein spezialisiertes KI-Modell erkennt Sicherheitsmängel, wie etwa fehlende Schutzausrüstung bei Mitarbeitern, und dokumentiert diese Vorfälle automatisch in den digitalen Geschäftsprozessen.

Aktienrückkäufe stützen den Kurs

Am Kapitalmarkt spiegeln sich diese technologischen Vorstöße bislang nicht wider. Der Kurs markierte am Mittwoch bei 161,50 Euro exakt sein 52-Wochen-Tief, was einem Verlust von rund 20 Prozent seit Jahresbeginn entspricht. Das Unternehmen nutzt das niedrige Preisniveau weiterhin für sein laufendes Rückkaufprogramm, über das bis Mitte März bereits knapp 8,5 Millionen Aktien erworben wurden.

Am 23. April 2026 veröffentlicht SAP die Ergebnisse für das abgelaufene Quartal. Dieser Bericht wird konkrete Daten dazu liefern, inwieweit die neuen KI-Integrationen das Wachstum im entscheidenden Cloud-Geschäft bereits finanziell antreiben.

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