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Symbolbild, KI-generiert

SAP Aktie: Joule Work ab 6. Oktober bei Kunden

Neue Joule-Funktionen, Cloud-Anwendungen und Zahlungsdienste ergänzen SAPs Angebot; UBS verweist auf mögliche Schwächen beim kurzfristigen Cloud-Auftragsbestand.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Joule-Angebote für Lieferketten erweitert
  • Joule Work wird bei Kunden eingeführt
  • SAP Pay als Zahlungsdienst angekündigt
  • TechWolf-Erwerb vereinbart, Abschluss noch offen

SAP verbreitert den Einsatz seiner KI-Angebote über mehrere Geschäftsbereiche hinweg. Am Donnerstag kündigte das Unternehmen bei SAP Connect Erweiterungen für Joule Assistants und Agents im Supply-Chain-Bereich an.

Zusammen mit neuen Angeboten für Kundenprozesse und Zahlungsabwicklung unterstreicht dies die Ausrichtung auf stärker automatisierte Abläufe. Für Anleger steht damit die Verbindung zwischen Produktausbau und weiterer Cloud-Entwicklung im Mittelpunkt.

Mehr Funktionen entlang der Geschäftsabläufe

Bereits am Mittwoch stellte SAP neue und erweiterte Joule Assistants für Customer Experience vor. Zugleich erweiterte das Unternehmen die SAP Order Management Services für komplexe B2B-Umgebungen. Hinzu kam die allgemeine Verfügbarkeit von SAP Commerce Cloud, cloud ERP edition.

Damit umfasst die Produktinitiative nicht nur einzelne KI-Assistenten. SAP ergänzt auch Anwendungen für Bestellungen und Handel. Die Ankündigungen betreffen mehrere Bereiche betrieblicher Abläufe und ordnen sich in die bei SAP Connect präsentierte Autonomous-Enterprise-Strategie ein.

Am 6. Oktober begann SAP außerdem mit der Einführung von Joule Work bei Kunden. Dieser Schritt unterscheidet sich von einer reinen Produktankündigung: Die Einführung hat begonnen. Daraus lässt sich allerdings noch kein finanzieller Beitrag der neuen Funktionen ableiten.

Zahlungsdienst und Risikodaten ergänzen das Angebot

Mit SAP Pay kündigte das Unternehmen am 6. Oktober einen in SAP Cloud ERP eingebetteten Zahlungsdienst an. Er soll Zahlungen ausführen und abstimmen. Betrieben wird der Dienst von Tereina, einem SAP-Unternehmen.

Parallel meldete SAP eine Partnerschaft mit Moody’s Corporation. Vorgesehen ist die Einbindung von Lieferanten-Risikodaten in SAP Ariba Supplier Lifecycle and Performance. Neben der Automatisierung von Abläufen erweitert SAP damit auch die Datenbasis für die Bewertung von Lieferanten.

Zur KI-Initiative gehört zudem der am 6. Oktober vereinbarte Erwerb des belgischen KI-Unternehmens TechWolf. Der Abschluss wird für das vierte Quartal 2026 erwartet und steht unter anderem unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. Die Übernahme ist somit vereinbart, aber noch nicht abgeschlossen.

Cloud-Wachstum bleibt der Prüfstein

Die Vielzahl neuer Angebote ersetzt für Anleger nicht den Blick auf das operative Wachstum. Laut dpa-AFX stufte UBS SAP am Mittwoch vor den Quartalszahlen mit „Neutral“ ein. Analyst Michael Briest verwies auf ein mögliches langsameres Wachstum des kurzfristigen Cloud-Auftragsbestands. Das Kursziel betrug 201 Euro.

Diese Einschätzung setzt einen anderen Schwerpunkt als die Produktmeldungen: Entscheidend ist nicht allein der Umfang neuer Funktionen, sondern die Entwicklung des Cloud-Geschäfts. Die Veröffentlichung der Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 ist für den 21. Oktober 2026 angekündigt. Dieser Termin bildet den nächsten konkreten Anker für die Beurteilung der Geschäftsentwicklung.

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Diskussion zu SAP

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.