Ab heute wird die SAP-Aktie ohne Dividendenanspruch gehandelt. Der Ex-Dividenden-Tag fällt auf den 6. Mai 2026 — die Auszahlung von 2,50 Euro je Aktie folgt am 8. Mai.
Dividende steigt, Ausschüttungsquote sinkt
Vorstand und Aufsichtsrat hatten den Aktionären auf der gestrigen virtuellen Hauptversammlung eine Dividende von 2,50 Euro vorgeschlagen — 6,4 Prozent mehr als für das Vorjahr. Die Gesamtausschüttung läge bei rund 2,9 Milliarden Euro, die Ausschüttungsquote bei 40,7 Prozent. Das entspricht exakt der Untergrenze der eigenen Dividendenpolitik, die mindestens 40 Prozent des Gewinns nach Steuern (non-IFRS) vorsieht — im Vorjahr hatte die Quote noch bei 52 Prozent gelegen.
Die Hauptversammlung beschäftigte sich auch mit der Nachfolge an der Aufsichtsratsspitze. René Obermann — Vorsitzender des Airbus-Aufsichtsrats und Chairman Europe bei Warburg Pincus — soll als Nachfolger von Pekka Ala-Pietilä gewählt werden, der den Vorsitz 2027 abgibt. Ferner stimmten die Aktionäre über eine Ermächtigung zur Ausgabe von Wandel- und Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 10 Milliarden Euro ab.
Cloud-Wachstum stützt die Ausschüttung
Die erhöhte Dividende fußt auf einem starken ersten Quartal. Der Current Cloud Backlog stieg um 20 Prozent auf 21,9 Milliarden Euro, die Cloud-Erlöse legten währungsbereinigt um 27 Prozent zu. Für das Gesamtjahr 2026 peilt SAP einen Cloud-Umsatz zwischen 25,8 und 26,2 Milliarden Euro an — ein Wachstum von 23 bis 25 Prozent zu konstanten Wechselkursen.
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Parallel läuft ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm. Die erste Tranche schloss SAP Anfang April ab; bis Ende 2027 will der Konzern eigene Papiere im Wert von bis zu zehn Milliarden Euro erwerben.
Kurs weit vom Jahreshoch entfernt
Trotz solider Fundamentaldaten bleibt die Aktie unter Druck. Seit Jahresbeginn hat sie rund 26 Prozent verloren und notiert mit 149,76 Euro deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 271,60 Euro. Immer wieder scheiterten Ausbruchsversuche in Richtung 150 Euro, bevor die Notierung zurückfiel.
Als nächster möglicher Kurstreiber gilt die SAP Sapphire-Konferenz in Orlando, im Rahmen derer SAP Investor Relations eine Finanzanalystenkonferenz mit Vorstandspräsentationen und einer Q&A-Runde veranstaltet. Konkrete strategische Aussagen dort könnten der Aktie die Richtung weisen, die starke Quartalszahlen allein bislang nicht liefern konnten.
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