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Symbolbild, KI-generiert

SAP Aktie: 487,6 Millionen Euro für Rückkäufe

SAP erwarb in der ersten Augustwoche Aktien im Wert von 487,6 Mio. Euro unter dem aktuellen Kursniveau. Das Rückkaufprogramm läuft unbeirrt weiter.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Wochenrückkauf: 2,89 Mio. SAP-Aktien
  • Durchschnittskurs unter aktuellem Niveau
  • Aktie erholte sich um 28 Prozent
  • Cloud- und KI-Geschäft stützt Stimmung

SAP hat heute die zweite Zwischenmeldung zu seinem laufenden Aktienrückkaufprogramm 2026 veröffentlicht. In der Handelswoche vom 3. bis 7. August erwarb der Softwarekonzern über Xetra 2.894.099 eigene Aktien, zu einem gewichteten Durchschnittskurs von 169,72 Euro. Das ergab ein Volumen von 487,6 Millionen Euro für diese eine Woche.

Seit dem Start des Programms hat SAP damit insgesamt 5.078.529 eigene Aktien zurückerworben. Für Anleger ist dabei vor allem der Einstiegspreis interessant: Der Durchschnittskurs der jüngsten Tranche liegt spürbar unter dem aktuellen Kursniveau von 180,16 Euro. SAP hat also günstiger eingekauft, als das Papier heute notiert – ein Zeichen dafür, dass der Konzern die eigene Aktie auch auf niedrigerem Niveau als kaufenswert einstufte.

Rückkäufe fallen in eine Phase der Erholung

Der Kaufzeitraum liegt mitten in einer Phase, in der sich die SAP-Aktie deutlich erholt hat. Innerhalb von 30 Tagen legte der Titel um 28,36 Prozent zu. Das relativiert allerdings nicht, wie weit der Weg seit dem Rekordhoch war: Vom 52-Wochen-Hoch, das SAP im vergangenen Jahr erreicht hatte, trennen die Aktie weiterhin rund 28 Prozent. Die Rückkäufe fanden also in einer Erholungsbewegung statt, die die Verluste der vergangenen Monate erst teilweise wettmacht.

Diese Gemengelage gibt dem Aktienrückkauf eine zusätzliche Note: Ein Unternehmen, das in einer solchen Erholungsphase weiter kräftig eigene Aktien einsammelt, signalisiert Vertrauen in die mittelfristige Bewertung – unabhängig davon, ob der Kurs kurzfristig schwankt. Für die verbleibenden Aktionäre bedeutet ein Rückkauf zudem, dass sich ihr relativer Anteil am Unternehmen erhöht, ohne dass sie selbst investieren müssen.

Cloud- und KI-Fantasie treibt die Stimmung

Am Kapitalmarkt hat sich die Wahrnehmung der Aktie zuletzt merklich aufgehellt. In Marktkommentaren war heute wiederholt davon die Rede, dass das Cloud- und KI-Geschäft neue Kursfantasie liefert und die Aktie insgesamt stark bleibt.

Konkrete neue Zahlen zu Umsatz oder Marge wurden dabei nicht genannt, doch die Tendenz ist eindeutig: Analysten sollen ihre Kursziele für das Papier zuletzt weiter angehoben haben, ohne dass einzelne Häuser mit bezifferten Zielmarken zitiert wurden.

Diese Gemengelage aus operativem Rückenwind und einem laufenden Rückkaufprogramm erklärt, warum institutionelle wie private Anleger die SAP-Aktie derzeit genau beobachten. Der Konzern selbst hält mit seinen regelmäßigen Zwischenmeldungen zum Rückkaufprogramm die Kapitalmarkt-Kommunikation transparent – die nächste Aktualisierung dürfte in den kommenden Wochen folgen, sobald die nächste Erwerbstranche abgeschlossen ist.

Unterm Strich zeigt die aktuelle Meldung: SAP setzt sein Rückkaufprogramm unbeirrt fort, selbst während sich die Aktie von ihren Tiefständen löst. Die Differenz zwischen dem Einstiegskurs der jüngsten Tranche und dem aktuellen Kursniveau liefert dabei ein handfestes Indiz dafür, dass sich das Timing der Rückkäufe für den Konzern bislang ausgezahlt hat.

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