Für das Biotech-Unternehmen Sangamo Therapeutics steht 2026 im Zeichen der regulatorischen Weichenstellungen. Nach Jahren der klinischen Forschung könnte sich nun entscheiden, ob die Pipeline aus genomischen Medikamenten den Sprung zur Zulassung schafft – oder ob weitere Rückschläge drohen.
Die regulatorische Agenda
Der unmittelbare Treiber für das gestiegene Anlegerinteresse ist der Fortschritt bei der wichtigsten Pipeline-Hoffnung, Isaralgagene Civaparvovec (ST-920) zur Behandlung der Fabry-Krankheit. Das Unternehmen hat kürzlich mit der Einreichung einer rollierenden Biologics License Application (BLA) bei der US-Arzneimittelbehörde FDA begonnen. Diese Art der Antragstellung erlaubt es, fertige Modulabschnitte schrittweise einzureichen, bevor die komplette Bewerbung finalisiert wird. Sangamo erwartet, alle Module bis zum zweiten Quartal 2026 abgeschlossen zu haben. Die FDA hat bereits zugestimmt, dass die Verlangsamung des geschätzten Nierenfiltrationswerts (eGFR) als primärer Endpunkt für eine beschleunigte Zulassung dienen kann.
Zusätzlicher Pipeline-Schub und finanzielle Lage
Neben dem Flaggschiff-Projekt erhält das Unternehmen Rückenwind durch eine weitere Pipeline-Entwicklung. Für ST-503, einen epigenetischen Regulator zur Behandlung von schwerem neuropathischem Schmerz, erhielt Sangamo am 2. Dezember 2025 von der FDA den Fast-Track-Status. Diese Einstufung soll den Entwicklungs- und Prüfprozess beschleunigen.
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Finanziell verfügt Sangamo nach eigenen Angaben über eine Liquiditätsreserve, die bis ins Jahr 2026 reicht. Diese wird unter anderem durch strategische Kollaborationen gestützt, zuletzt durch eine Meilensteinzahlung in Höhe von 6 Millionen US-Dollar von Pfizer. Analysten zeigen sich insgesamt optimistisch; die mediane Kurszielvorgabe liegt laut den bereitgestellten Daten bei 5,13 US-Dollar.
Die große Herausforderung: Der Börsenplatz
Unabhängig von den klinischen Fortschritten steht das Unternehmen unter erheblichem zeitlichem Druck von einer anderen Seite. Die Sangamo-Aktie notiert seit längerem unter der für den Verbleib im Nasdaq Capital Market erforderlichen Mindestkursmarke von 1,00 US-Dollar. Die Börse gewährte eine 180-tägige Nachfrist zur Wiedererlangung der Compliance, die am 27. April 2026 ausläuft. Sollte es bis dahin nicht gelingen, den Kurs über diese Schwelle zu heben, droht der Delisting.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob die erwarteten regulatorischen Meilensteine ausreichen, um nicht nur die Therapien, sondern auch das Vertrauen der Anleger nachhaltig zu stärken und die kritische Nasdaq-Frist einzuhalten.
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