Sangamo Therapeutics gerät an der Börse massiv in die Defensive. Während das Unternehmen an einem wichtigen Zulassungsantrag arbeitet, schicken Anleger die Aktie auf Talfahrt. Das Papier verlor zuletzt zwischen fünf und sieben Prozent an Wert.
Nasdaq-Listing in Gefahr
Der Kurs rutschte dabei in den Bereich von 0,25 US-Dollar ab. Auffällig war das deutlich erhöhte Handelsvolumen, das den Abwärtstrend begleitete. Marktbeobachter werten diese Kombination als Zeichen für kurzfristig anhaltende Risiken.
Hinter der Kursbewegung steht ein fundamentales Problem: Das Delisting-Risiko an der Nasdaq verschärft sich. Sangamo befindet sich in den letzten Tagen einer 180-tägigen Fristverlängerung. Um die Notierung zu sichern, müsste der Kurs nachhaltig über der Marke von einem Dollar liegen.
Diese Frist läuft Ende April 2026 ab. Sollte die Aktie die Ein-Dollar-Hürde verfehlen, drohen der Ausschluss vom regulierten Markt oder drastische Maßnahmen. Ein Aktiensplit im umgekehrten Verhältnis wäre eine Option, um den Preis künstlich zu heben.
Die finanzielle Lage bleibt angespannt. Das Unternehmen beendete das vergangene Geschäftsjahr mit liquiden Mitteln von rund 21 Millionen Dollar. Trotz einer Kapitalerhöhung Anfang des Jahres benötigt das Management frisches Geld oder einen Partner, um den Betrieb bis Ende 2026 zu sichern.
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Hoffnungsträger Morbus Fabry
Analysten zeigen sich beim Blick auf die Bewertung gespalten. Während einige Experten Kursziele von zwei Dollar aufrufen, haben andere ihre Empfehlungen gesenkt. Die optimistischen Prognosen stützen sich vor allem auf den potenziellen Wert der technologischen Plattform.
Ein zentraler Faktor ist das Programm gegen Morbus Fabry. Sangamo bereitet derzeit den Zulassungsantrag für die Gentherapie Isaralgagene Civaparvovec vor. Daten der STAAR-Studie belegen eine verbesserte Nierenfunktion bei den behandelten Patienten.
Die vollständige Einreichung des Zulassungsantrags ist für diesen Sommer geplant. Voraussetzung bleibt jedoch die Sicherung der Finanzierung oder der Abschluss einer kommerziellen Partnerschaft. Diese Verhandlungen dürften in den kommenden Wochen über die Zukunft des Unternehmens entscheiden.
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