Sangamo Therapeutics steht offenbar vor einem möglichen Wendepunkt: Analysten sehen die Gewinnschwelle für 2027 in Reichweite. Kann das Biotech-Unternehmen seine klinische Pipeline schnell genug kommerzialisieren, um diese Prognose zu erfüllen?
Warum 2027?
Vier führende Analysten haben ihre Modellrechnungen aktualisiert und sehen 2026 als letztes verlustbringendes Jahr, gefolgt von einem erwarteten bilanziellen Gewinn von rund 16 Mio. US-Dollar im Jahr 2027. Die Schätzung basiert stark auf dem erwarteten Umsatzausbau durch die Pipeline, vor allem dem potenziellen Produkt ST-920 für die Behandlung der Fabry‑Krankheit. Um das Ziel zu erreichen, müsste Sangamo nach den Analystenannahmen ein jährliches Durchschnittswachstum von etwa 60 % realisieren — eine anspruchsvolle Vorgabe.
Gleichzeitig bleibt die aktuelle Lage herausfordernd: Das Unternehmen weist für die letzten zwölf Monate einen Verlust von etwa 109 Mio. US-Dollar und einen Umsatzrückgang von rund 37 % auf. Positiv für die Bilanz ist allerdings das Fehlen von Schulden, was Sangamo gegenüber vielen Peers etwas Spielraum verschafft.
Kursbild & Kennzahlen
- Aktueller Kurs: 0,33 € (52‑Wochen‑Tief erreicht)
- Performance 12 Monate: -68,39%, YTD: -22,96%
Die Aktie notiert deutlich unter den kurzfristigen gleitenden Durchschnitten (50/100/200 Tage) und testet das 52‑Wochen‑Tief. Der RSI liegt im neutralen Bereich (≈50), die Volatilität ist mit rund 74 % hoch — ein Hinweis auf das erhöhte Risiko im Papier.
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Treiber und Risiken
Der entscheidende Katalysator ist die von der FDA angenommene Rolling‑BLA‑Einreichung für isaralgagene civaparvovec (ST‑920). Gelingen regulatorische Meilensteine und später eine Marktzulassung, könnten kommerzielle Erlöse die Kostenbasis deutlich entlasten. Als zweiter potenzieller Werttreiber ist ST‑503 mit Fast‑Track‑Status für neuropathische Schmerzen genannt.
Auf der anderen Seite bleiben operative Cash‑Burn, negative Free Cashflows und die Abhängigkeit von regulatorischen Entscheidungen knappe Stellschrauben. Ein Rückschlag bei der Zulassung oder Verzögerungen würden die 2027‑Prognose schnell in Frage stellen.
Ausblick
Konkret hängt die Realisierbarkeit der Breakeven‑Prognose von zwei Bedingungen ab: erstens fortschreitende, positive Schritte in der Rolling‑BLA für ST‑920 im Verlauf von 2026; zweitens eine Umsatzdynamik, die dem angenommenen durchschnittlichen Jahreswachstum von etwa 60 % entspricht. Erreicht Sangamo diese Voraussetzungen, bleibt die 2027‑Prognose nach aktuellem Analystenkonsens plausibel; bleiben die Fortschritte aus, ist eine Neubewertung der Zeitachse wahrscheinlich.
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