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Symbolbild, KI-generiert

SanDisk Aktie: KI-Zweifel drücken!

SanDisk meldete neue Produkte und eine Meta-Partnerschaft; der Aktienkurs sank im Branchenrückgang auf 1.160 Euro.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie gibt 7,2 Prozent nach
  • Meta-Partnerschaft für VR-Speicher bekannt
  • Guardian Series für Kameras vorgestellt
  • Quartalszahlen folgen am 29. Oktober

Ein breiter Kursrutsch im Technologiesektor hat die Aktie von SanDisk am Freitag nach unten gerissen: Das Papier verbilligte sich um 7,2 Prozent auf einen Schlusskurs von 1.160,00 Euro. Wie unter anderem die Nachrichtenagentur AP meldete, erfassten die Verkäufe nahezu den gesamten Technologiesektor des S&P 500, wobei Halbleiterhersteller zu den größten Verlierern zählten.

Als Hauptauslöser der branchenweiten Zurückhaltung galten Zweifel von Marktteilnehmern daran, wie lange die massiven Ausgaben für Künstliche Intelligenz auf dem bisherigen Niveau fortgesetzt werden können. Verstärkt wurde der Abgabedruck durch eine höher als erwartet ausgefallene US-Inflationsrate für den Monat September.

Kooperationen und Produktneuheiten im operativen Geschäft

Trotz der deutlichen Kursabgaben vermeldete das Unternehmen in den vergangenen Tagen wichtige geschäftliche Meilensteine. Am 14. Oktober gab SanDisk eine Partnerschaft mit dem Technologiekonzern Meta bekannt: SanDisk agiert demnach als exklusiver Anbieter moderner Flash-Speicherlösungen für die Meta VR-Brillen, deren Markteinführung für das Frühjahr 2027 geplant ist.

Bereits am 13. Oktober hatte SanDisk sein Produktangebot erweitert und die neue Guardian Series vorgestellt. Diese hochbelastbaren Speicherkarten wurden speziell für den Dauerbetrieb in Dashcams und Sicherheitskameras im Heimbereich konzipiert.

Wettbewerbsdruck und anstehende Geschäftszahlen

Auf Branchenebene sah sich das Speichersegment zuletzt jedoch auch mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Medienberichten zufolge sorgten Fortschritte des chinesischen Herstellers ChangXin Memory Technologies (CXMT) bei einer dichteren Chip-Architektur für Unruhe unter den Anlegern, da diese eine Verschärfung des weltweiten Konkurrenzkampfes befürchteten. Wie Reuters berichtete, belasteten diese Entwicklungen im Verbund mit den Unsicherheiten rund um die KI-Budgets die US-Chiphersteller.

Auf Analystenseite gab es vor dem jüngsten Rücksetzer positive Signale: Vijay Rakesh vom Analysehaus Mizuho hob am 5. Oktober sein Kursziel für SanDisk von $1.875 auf $2.050 an und bestätigte seine Kaufempfehlung.

Durch die Verluste vom Freitag notiert der Titel nun 17 Prozent unter seinem 50-Tage-Durchschnitt. Konkrete Klarheit über die operative Verfassung erhalten die Marktteilnehmer in Kürze: SanDisk wird am 29. Oktober 2026 seine Geschäftsergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 vorlegen.

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