Der Start in das Börsenjahr 2026 verlief für Salesforce zunächst holprig, doch nun kämpft sich der Software-Gigant zurück. Verantwortlich für die Stabilisierung sind keine vagen Versprechungen, sondern eine konkrete Übernahme im Bereich der „Agentic AI“ sowie robuste Daten aus dem Weihnachtsgeschäft. Die Aktie versucht nun, nach dem jüngsten Rücksetzer wichtige technische Hürden zurückzuerobern.
Strategischer Zukauf von „Qualified“
Der Hauptgrund für die verbesserte Stimmung ist die Akquisition von „Qualified“, einem Spezialisten für KI-Marketing. Dieser Schritt stärkt direkt die „Agentforce“-Plattform und soll Salesforce helfen, die sogenannte „Agentic Economy“ zu dominieren. Marktbeobachter werten dies als entscheidenden Schritt, da Anleger zuletzt vermehrt greifbare Monetarisierungsstrategien jenseits einfacher Text-Funktionen forderten.
Durch die Integration sollen autonome Sales-Agenten komplexe Aufgaben in der Vertriebspipeline selbstständig übernehmen. Dies verspricht nicht nur Effizienzgewinne für B2B-Kunden, sondern auch direkte Umsatzsteigerungen durch eine höhere Abschlussquote bei Kundeninteraktionen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Salesforce?
Härtetest im Weihnachtsgeschäft bestanden
Untermauert wird der aktuelle Kursanstieg durch die Daten zum Weihnachtsgeschäft 2025. Anders als in den Vorjahren fungierte die KI hier nicht mehr nur als passiver Empfehlungsgeber. Stattdessen steuerten autonome Agenten aktiv Kundenanfragen und Kaufprozesse während der Verkehrsspitzen. Dieser erfolgreiche Belastungstest unter realen Bedingungen beweist die Stabilität der Technologie und mindert Sorgen vor möglichen Implementierungsrisiken.
Analysten bleiben optimistisch
Trotz des allgemeinen Drucks auf den Softwaresektor zu Jahresbeginn halten Analysten an ihrer positiven Einschätzung fest. Das durchschnittliche Kursziel wurde auf rund 327 US-Dollar angehoben, was vom aktuellen Niveau ein Potenzial von über 20 Prozent impliziert. Gestützt wird dieser Optimismus durch die jüngsten Quartalszahlen: Mit einem Gewinn pro Aktie von 3,25 US-Dollar übertraf Salesforce die Erwartungen von 2,86 US-Dollar deutlich. Auch die strikte Kostendisziplin und der starke Free Cashflow überzeugen institutionelle Investoren.
Nachdem die Aktie die Unterstützung bei 252 US-Dollar erfolgreich verteidigt hat, notiert sie aktuell bei rund 262 US-Dollar und steht unmittelbar vor dem Widerstandsbereich bei 265 US-Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke wäre das entscheidende Signal, um den Weg in Richtung 280 US-Dollar freizumachen und die kurzfristige Korrektur endgültig abzuschließen.
Salesforce-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Salesforce-Analyse vom 8. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Salesforce-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Salesforce-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 8. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Salesforce: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
