Salesforce steht an einer technisch wichtigen Marke. Nach einem Rückgang von 32 % innerhalb eines Jahres bewegt sich der Kurs aktuell in einer historisch bedeutsamen Unterstützungszone. Eine aktuelle Bewertungsauswertung deutet trotz der Schwächephase auf deutliches Potenzial nach oben hin.
- Kurszone: 210,50 bis 232,66 US‑Dollar als historische Unterstützungsrange
- Sechs frühere Tests dieser Zone mit Ø-Maximalrendite von 35,7 % im Anschluss
- DCF-Analyse sieht rund 42,7 % Unterbewertung
- Analystenkonsens: Einstufung „Buy“
- Wichtige Treiber: Freier Cashflow und KI-Initiativen im CRM-Bereich
Technische Zone und Bewertung
Laut einem Forbes-Bericht vom Donnerstag handelt die Salesforce-Aktie in einer Unterstützungszone zwischen 210,50 und 232,66 US‑Dollar. In den vergangenen zehn Jahren erwies sich dieser Bereich sechs Mal als Einstiegsniveau, von dem aus im Schnitt Kursanstiege von 35,7 % bis zum jeweiligen Hoch verzeichnet wurden.
Trotz des deutlichen Kursrückgangs im Jahresvergleich kommt die Analyse zu dem Schluss, dass die Aktie fundamental klar unterbewertet ist. Eine Discounted-Cash-Flow-Bewertung signalisiert eine mögliche Unterbewertung von 42,7 % gegenüber dem aktuellen Kurs.
Gestützt wird diese Einschätzung durch starke Finanzkennzahlen. Salesforce weist über die letzten zwölf Monate ein Umsatzwachstum von 8,4 % auf. Die Free-Cashflow-Marge liegt bei knapp 32 %, für das Geschäftsjahr 2026 wird ein Anstieg auf rund 44,9 % erwartet.
KI-Fantasie trifft Skepsis
Der aktuelle Kurs spiegelt deutliche Skepsis im Markt wider. Analysten verweisen jedoch darauf, dass die solide Bilanzlage und die Ausrichtung auf strukturelle Wachstumstrends im Kurs nur unzureichend abgebildet seien.
Branchenrückenwind kommt vor allem aus dem Bereich KI-gestützter, autonomer CRM-Lösungen. Salesforce positioniert sich hier mit Produkten wie Agentforce und Slackbot, die das bestehende Angebot um sogenannte „Agentic AI“-Funktionen erweitern sollen. Die Akzeptanz dieser Produkte gilt als hoch, hat sich bislang aber noch nicht in einem klaren Sprung beim Umsatzwachstum niedergeschlagen.
Gleichzeitig lastet die Enttäuschung über die zuletzt nachlassende Dynamik im wichtigen Sales-Cloud-Geschäft und frühere verfehlte Umsatzprognosen auf der Stimmung. Die Kombination aus verhaltenem Sentiment und starken Cashflows sorgt jedoch dafür, dass der Unterstützungsbereich aus technischer und fundamentaler Sicht besondere Aufmerksamkeit erhält.
Ausblick auf die Quartalszahlen
Der anstehende Bericht zum vierten Geschäftsquartal 2026 könnte sich als wichtiger Kurstreiber erweisen. Erwartet wird ein Gewinn je Aktie von 2,14 US‑Dollar. Für das Gesamtjahr 2026 liegt die EPS-Prognose bei 8,92 US‑Dollar, was einem Zuwachs von 13,1 % im Vergleich zum Vorjahr entspräche.
Im Fokus stehen dabei vor allem zwei Punkte: erstens ein erneuter Beleg für die starke Free-Cashflow-Generierung, zweitens konkretere Aussagen zum Fortschritt bei der Monetarisierung der KI-Initiativen rund um Agentforce und Slackbot. Entscheidend für die Kursentwicklung in den kommenden Tagen dürfte sein, ob die Aktie den identifizierten Unterstützungsbereich behaupten kann und die Zahlen die bisherige Unterbewertungs-These untermauern.
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