Salesforce stellt sich zum Fiskaljahresende sichtbar neu auf. Seit Anfang Februar sollen laut Berichten von gestern und heute weniger als 1.000 Stellen weggefallen sein. Die Zahl ist überschaubar – doch die betroffenen Bereiche und ein klarer Schnitt bei Heroku geben dem Thema Gewicht.
Stellenabbau trifft auch Agentforce
Die Kürzungen sollen Marketing, Produktmanagement und Datenanalyse betreffen. Auffällig: Auch die Agentforce-AI-Einheit, die CEO Marc Benioff zuvor als künftigen Schwerpunkt hervorgehoben hatte, blieb demnach nicht verschont. Das deutet auf einen harten Effizienz-Fokus hin – selbst in Bereichen, die eigentlich als Wachstumsfelder gelten.
Heroku in den „Sustaining“-Modus
Parallel sendet Salesforce ein klares Signal bei Heroku. Die aktive Weiterentwicklung der Plattform soll faktisch enden. Statt neuer Funktionen will das Unternehmen auf ein „sustaining engineering model“ umstellen.
Das bedeutet konkret:
– Keine Entwicklung neuer Features für Heroku
– Keine neuen Heroku-Enterprise-Verträge für Neukunden
– Bestehende Kunden erhalten weiter Wartungs- und Sicherheitsupdates
Strategisch wirkt das wie eine Ressourcenverschiebung: weg von Heroku, hin zu Data Cloud und Agentforce.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Salesforce?
Management-Wechsel und Blick auf die Zahlen
Begleitet wird der Umbau von einem Wechsel in der Führungsebene. Sechs neue Führungskräfte rücken in Senior-Rollen nach, nachdem seit Dezember fünf Top-Manager das Unternehmen verlassen haben. Salesforce verbindet das mit seinem „AI-first“-Kurs und richtet die Managementebene entsprechend neu aus.
Am Markt spielt der Zeitpunkt ebenfalls eine Rolle: Die Aktie handelt laut Bericht in der Nähe ihrer 52-Wochen-Tiefs. Entscheidend dürfte daher werden, wie Salesforce die Maßnahmen einordnet: Sind sie eher Reaktion auf nachlassendes Wachstum – oder sollen sie gezielt Spielraum für KI-Investitionen schaffen?
Konkrete Antworten dürfte es spätestens am 25. Februar geben: Dann legt Salesforce die Zahlen für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr des Geschäftsjahres 2026 vor.
Salesforce-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Salesforce-Analyse vom 10. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Salesforce-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Salesforce-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Salesforce: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
