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Salesforce Aktie: Umbau

Salesforce kürzt Stellen und stellt die Plattform Heroku ein. Der Konzern fokussiert sich neu auf Data Cloud und KI, während die Aktie nahe Jahrestiefs notiert.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Stellenabbau in Marketing und KI-Einheit Agentforce
  • Heroku-Entwicklung wird faktisch eingestellt
  • Neue Führungskräfte für AI-first-Strategie
  • Aktie notiert nahe 52-Wochen-Tiefs

Salesforce stellt sich zum Fiskaljahresende sichtbar neu auf. Seit Anfang Februar sollen laut Berichten von gestern und heute weniger als 1.000 Stellen weggefallen sein. Die Zahl ist überschaubar – doch die betroffenen Bereiche und ein klarer Schnitt bei Heroku geben dem Thema Gewicht.

Stellenabbau trifft auch Agentforce

Die Kürzungen sollen Marketing, Produktmanagement und Datenanalyse betreffen. Auffällig: Auch die Agentforce-AI-Einheit, die CEO Marc Benioff zuvor als künftigen Schwerpunkt hervorgehoben hatte, blieb demnach nicht verschont. Das deutet auf einen harten Effizienz-Fokus hin – selbst in Bereichen, die eigentlich als Wachstumsfelder gelten.

Heroku in den „Sustaining“-Modus

Parallel sendet Salesforce ein klares Signal bei Heroku. Die aktive Weiterentwicklung der Plattform soll faktisch enden. Statt neuer Funktionen will das Unternehmen auf ein „sustaining engineering model“ umstellen.

Das bedeutet konkret:
– Keine Entwicklung neuer Features für Heroku
– Keine neuen Heroku-Enterprise-Verträge für Neukunden
– Bestehende Kunden erhalten weiter Wartungs- und Sicherheitsupdates

Strategisch wirkt das wie eine Ressourcenverschiebung: weg von Heroku, hin zu Data Cloud und Agentforce.

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Management-Wechsel und Blick auf die Zahlen

Begleitet wird der Umbau von einem Wechsel in der Führungsebene. Sechs neue Führungskräfte rücken in Senior-Rollen nach, nachdem seit Dezember fünf Top-Manager das Unternehmen verlassen haben. Salesforce verbindet das mit seinem „AI-first“-Kurs und richtet die Managementebene entsprechend neu aus.

Am Markt spielt der Zeitpunkt ebenfalls eine Rolle: Die Aktie handelt laut Bericht in der Nähe ihrer 52-Wochen-Tiefs. Entscheidend dürfte daher werden, wie Salesforce die Maßnahmen einordnet: Sind sie eher Reaktion auf nachlassendes Wachstum – oder sollen sie gezielt Spielraum für KI-Investitionen schaffen?

Konkrete Antworten dürfte es spätestens am 25. Februar geben: Dann legt Salesforce die Zahlen für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr des Geschäftsjahres 2026 vor.

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