Salesforce startet das Jahr 2026 mit einer spannenden Diskrepanz. Während die operativen Zahlen und das rasante Wachstum der KI-Plattform „Agentforce“ für Optimismus sorgen, zeigen sich institutionelle Anleger gespalten. Große Vermögensverwalter fahren derzeit völlig unterschiedliche Strategien, was Anleger vor die Frage stellt: Überwiegt die fundamentale Stärke oder nutzen Profis die aktuellen Kurse für Ausstiege?
Tauziehen der Großinvestoren
Die jüngsten Meldungen über institutionelle Bestandsveränderungen zeichnen ein widersprüchliches Bild. Auf der Käuferseite zeigt sich Generali Asset Management optimistisch: Der italienische Vermögensverwalter stockte seine Position im dritten Quartal um 8,0 % auf und hält nun Anteile im Wert von rund 21,31 Millionen US-Dollar. Dieser Schritt deutet auf ein anhaltendes Vertrauen in die langfristige Strategie des Software-Riesen hin.
Im direkten Kontrast dazu stehen die Aktivitäten von Lazard Freres Gestion. Das französische Investmenthaus nutzte die jüngste Marktphase, um das Engagement zu reduzieren, und verkaufte 5,7 % seiner Anteile. Solche gegenläufigen Transaktionen bei Großinvestoren sind oft ein Indiz dafür, dass die Bewertung der Aktie an der Wall Street derzeit intensiv diskutiert wird – zwischen weiterem Aufwärtspotenzial und notwendigen Gewinnmitnahmen.
Starke Zahlen dank KI-Boom
Das fundamentale Fundament für die Bullen liefert die operative Entwicklung. Salesforce übertraf im dritten Quartal mit einem Gewinn je Aktie (EPS) von 3,25 US-Dollar die Erwartungen der Analysten deutlich. Auch der Umsatz kletterte um 9,1 % auf 10,26 Milliarden US-Dollar.
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Treibende Kraft hinter dieser Dynamik ist die KI-Initiative des Konzerns. Die Plattform „Agentforce“ verzeichnete ein beeindruckendes Wachstum der wiederkehrenden jährlichen Umsätze (ARR) von 330 % gegenüber dem Vorjahr. Diese Zahl signalisiert, dass die Kundenakzeptanz für autonome KI-Agenten hoch ist und Salesforce sich im wettbewerbsintensiven CRM-Markt erfolgreich gegen die Konkurrenz behauptet.
Charttechnik und Ausblick
Aus technischer Sicht bestätigt der aktuelle Kurs von 264,91 US-Dollar den positiven Trend. Die Aktie notiert komfortabel über dem 50-Tage-Durchschnitt von 220,49 US-Dollar sowie dem 200-Tage-Durchschnitt von 222,80 US-Dollar. Analysten sehen hier noch Luft nach oben: Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 326,68 US-Dollar, was weiteres Potenzial impliziert.
Für die kommenden Wochen richtet sich der Blick nun auf die Umsetzung der Prognosen. Das Management hat für das vierte Quartal einen Gewinn je Aktie zwischen 3,02 und 3,04 US-Dollar in Aussicht gestellt. Solange Salesforce die hohen Erwartungen im KI-Bereich erfüllen kann, dürften die fundamentalen Daten die Verkäufe einzelner Institutionen überwiegen.
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