Salesforce legt vor. Am Dienstag gab der Software-Riese die allgemeine Verfügbarkeit des überarbeiteten Slackbot bekannt – ein KI-Assistent, der direkt in Slack integriert ist. Das Tool soll Mitarbeitern helfen, Arbeitsaufgaben zu erledigen, ohne zwischen Anwendungen wechseln zu müssen. Der Konzern, der aktuell mit 243 Milliarden Dollar bewertet wird und beeindruckende Bruttomargen von 77,7 Prozent aufweist, setzt damit seinen Fokus auf KI-gestützte Lösungen konsequent fort.
Der neue Slackbot steht ab sofort für Business+ und Enterprise+ Kunden zur Verfügung. Der Rollout läuft gestaffelt bis Februar weiter. Das Besondere: Der Assistent versteht den Kontext der Nutzer – Gespräche, Dateien und Team-Interaktionen innerhalb von Slack. Er kann Informationen finden, Arbeit organisieren, Inhalte erstellen und Meetings planen, während die Anwender in der Slack-Oberfläche bleiben.
Zeitersparnis im Arbeitsalltag?
„Slackbot ist nicht einfach nur ein weiterer Copilot oder KI-Assistent. Er ist die Eingangstür zum Agentic Enterprise“, erklärt Parker Harris, Mitgründer von Salesforce und Chief Technology Officer bei Slack. Das Unternehmen positioniert die Veröffentlichung als Teil seiner umfassenderen Agentforce 360-Vision, die zuvor auf der Dreamforce vorgestellt wurde.
Frühe Anwender berichten von Produktivitätssteigerungen. Andy White, SVP Business Technology bei Salesforce, gibt an, dass Teams „mehrere Stunden pro Woche einsparen, die zuvor für die Informationssuche aufgewendet wurden“. Mollie Bodensteiner, SVP of Ops bei Engine, schätzt, dass das Tool ihr „etwa 30 Minuten pro Tag spart, allein durch die Eliminierung von Kontextwechseln“.
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Druck auf Veeva wächst
Während Salesforce seine KI-Strategie vorantreibt, gerät ein direkter Konkurrent im Life Sciences-Bereich unter Druck. Goldman Sachs stufte Veeva Systems auf „Sell“ herunter und setzt ein Kursziel von 215 Dollar – rund 8 Prozent unter dem aktuellen Kurs von 233,21 Dollar.
Der Hauptgrund: die anhaltende Konkurrenz zwischen Veeva Vault CRM und Salesforce Life Sciences Cloud. Obwohl 16 der Top 20 Biopharma-Unternehmen Verpflichtungen eingegangen sind, haben mehr Salesforce gewählt als ursprünglich erwartet. Goldman Sachs geht davon aus, dass dieses Wettbewerbsumfeld Veeva weiter unter Druck setzen wird.
Die Bank bezweifelt zudem, dass Veeva das hohe Wachstum im zweistelligen Bereich aufrechterhalten kann, das nötig wäre, um die 2030-Ziele zu erreichen. Für Salesforce könnte dieser Gegenwind beim Konkurrenten die eigene Position im Life Sciences-Segment weiter stärken. Die Administratoren von Enterprise-Plänen können bis zum 10. Februar 2026 spezifische Zugriffsberechtigungen für Slackbot festlegen oder den Zugang vollständig einschränken.
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